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Hydrocephalus ("Wasserkopf") - Hintergrund / Einleitung

Hydrocephalus ("Wasserkopf")


Der Hydrocephalus wird im Volksmund Wasserkopf genannt. Er bezeichnet eine Erweiterung der Hirnwasserräume im Gehirn mit Behinderung des Hirnwasserabflusses. Diese Störung entsteht durch ein Ungleichgewicht von Hirnwasserproduktion und Hirnwasserabbau. Daraus resultiert ein erhöhter Hirndruck. Gleichzeitig kommt es zu einer Verringerung der Hirnvolumens.

Bei einem „Verschlusswasserkopf“ (Hydrocephalus occlusus) sind die Hirnwasserwege verschlossen.

Eine Erweiterung und Zunahme der inneren Hirnwasserräume heißt Hydrocephalus internus, der äußeren Hirnwasserräume Hydrocephalus externus.

Im Kindesalter zeigt sich bei nicht geschlossenen Schädelnähten eine Größenzunahme des Hirnschädels. Sind die Schädelnähte bereits geschlossen, klagen die Kinder über Kopfschmerzen. Bei der klinischen Untersuchung kommt es zu einem besonderen Klopfschall.

Die Entwicklung eines Hydrocephalus kann über längere Zeit voranschreiten (chronisch) oder plötzlich (akut) auftreten. Eine fehlende Anlage der Hirnwasserkammern sowie Blutungen, Tumoren und Infektionen sind weitere Ursachen eines Wasserkopfes.


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