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Atemnot (Dyspnoe) - Hintergrund / Einleitung

Atemnot (Dyspnoe)


Menschen die von Dyspnoe (Atemnot) betroffen sind leiden schon nach leichter Belastung oder sogar im Ruhezustand unter Luftnot. Die Atemnot ist ein individuell empfundenes Gefühl und führt oft zu Erstickungsangst. Daher ist die Dyspnoe eine der häufigsten Beschwerden, mit denen Ärzte konfrontiert werden.

Definition: Was ist eine Atemnot (Dyspnoe)?


Das griechische Wort Dyspnoe bezeichnet das subjektive Empfinden von Luftmangel bei einem Individuum, im Deutschen auch Atemnot oder Lufthunger genannt. Dyspnoe bedeutet somit die erschwerte oder gesteigerte Atmung bei einer Belastung, von der man normalerweise nicht erwarten würde, dass sie zu Luftnot führt. Atemnot aufgrund körperlicher Belastung kann einfach nur Ausdruck mangelnder Fitness sein, während Atemnot in Ruhe fast immer ein Krankheitszeichen ist.

Das Gefühl der Atemnot wird sehr individuell wahrgenommen, geht für die Betroffenen jedoch meist mit Erstickungsangst einher und wird daher als sehr bedrohlich empfunden. Dyspnoe ist eine häufige Beschwerde und kann ebenso vielfältige Ursachen haben. Als Auslöser kommen Lungenerkrankungen, Erkrankungen des Herzens oder auch des Blutes in Betracht. Ebenso können Übergewicht oder psychische Erkrankungen die Dyspnoe hervorrufen. Erstickungsangst, starke Beklemmungsgefühle, erschwertes Ein- und Ausatmen sowie Lufthunger sind die Folge. Um der Dyspnoe entgegen zu wirken, muss die Grundkrankheit, die der Auslöser der Atemnot ist, möglichst weit zurückgedrängt werden.

Formen der Atemnot (Dyspnoe)


Es sind mehrere Formen der Dyspnoe zu unterscheiden:
  • Ruhedyspnoe
    Bei der Ruhedyspnoe tritt die Atemnot schon im Ruhezustand auf
  • Orthopnoe
    Bei der sogenannten Orthopnoe kann die bestehende Ruhedyspnoe nur durch aufrechtes Sitzen und den Einsatz der Atemhilfsmuskulatur gebessert werden
  • Belastungsdyspnoe
    Tritt die Atemnot nur unter Belastung auf, handelt es sich um eine Belastungsdyspnoe
  • Sprechdyspnoe
    Wird schon allein das Sprechen zur Belastung, handelt es sich um eine Sprechdyspnoe
Ferner ist eine akute Atemnot von einer chronischen zu unterscheiden.

Häufigkeit der Atemnot (Dyspnoe)


Mit 6 bis 27 Prozent aller in ärztlichen Praxen vorgebrachten Beschwerden ist Atemnot eine der häufigsten Beschwerden überhaupt. Im Alter steigert sich die Häufigkeit des Symptoms der Luftnot. Männer sind dabei häufiger betroffen. Durch starkes Rauchen wird das Auftreten von Dyspnoe wahrscheinlicher.

Ursache der Atemnot (Dyspnoe)


Die Dyspnoe kann verschiedene Ursachen haben. Die Mehrheit der Betroffenen leidet jedoch unter Asthma bronchiale, chronischen Lungenerkrankungen, Blutarmut, Lungengerüsterkrankungen oder Herzinsuffizienz. Als Ursache für eine Dyspnoe kommen aber auch Stoffwechselerkrankungen, Tumore, Übergewicht und psychische Erkrankungen in Betracht. Angstzustände, können ebenfalls zu Atemnot führen. Auch Höhe, meist die sogenannte „Höhenkrankheit“ bei Bergsteigern, kann Dyspnoe hervorrufen. Erleidet jemand einen Schock, kann dieser beim Betroffenen ebenfalls zu Sauerstoffmangel führen (Hypoxie).

Artikelinformationen zu Atemnot (Dyspnoe)
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medführer

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