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Allergische Hautreaktionen - Hintergrund / Einleitung

Unter einer Allergie versteht man eine überschießende, krankmachende Abwehrreaktion (Immunreaktion) des Körpers.

Angreifer wie Bakterien, Viren oder chemische Substanzen macht unser Immunsystem normalerweise durch Abwehrzellen (Immunzellen) oder Gegenstoffe (Antikörper) unschädlich. Ist das Immunsystem beeinträchtigt, besteht daher eine erhöhte Erkrankungsgefahr. Bei einer allergischen Reaktion dagegen reagiert der Organismus unangemessen stark auf „harmlose“ Substanzen, wie z.B. Nahrungsmittel, Medikamente oder Duftstoffe. Je länger ein Medikament oder Kosmetikum verwendet wird, desto größer ist erstaunlicherweise die Gefahr einer Allergisierung. Der Organismus benötigt manchmal Jahre oder Jahrzehnte, bis er überschießend Antikörper gebildet oder Immunzellen aktiviert hat.

Beim Kontakt mit allergieverursachenden Substanzen (Allergenen) unterscheidet man zwei Hauptgruppen: Sofortreaktionen (Typ I) und Spätreaktionen (Typ IV). So können schon nach Minuten Quaddeln entstehen, oder aber es zeigt sich erst nach Tagen ein Ekzem.


Verwendete Quellen:
  • O. Braun-Falco, G. Plewig, H. Wolff: Dermatologie und Venerologie, Springer Verlag 1997
  • A. Bopp, V. Herbst: Handbuch Medikamente, Stiftung Warentest 2002
  • Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.

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