
Gegen die Symptome einer pollenassoziierten Nahrungsmittel-Allergie helfen antiallergische Medikamente wie Antihistaminika. Patienten, bei denen es durch Nahrungsmittel bereits zu einem allergischen Schock gekommen ist, sollten ein Notfallset mit Antihistaminika, Kortison und Adrenalinspray bei sich tragen. "Vor allem ist es wichtig, bei einem allergologisch ausgebildeten Facharzt genau testen zu lassen, auf welche Auslöser man reagiert", empfiehlt Professor Bergmann, "dann kann das Immunsystem durch eine spezifische Immuntherapie tolerant gegen die Allergene gemacht werden." Die spezifische Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung oder Allergie-Impfung bezeichnet, ist die bisher einzige ursächlich wirksame Therapie bei Allergien. Durch geringe Mengen eines Allergen-Präparates wird das Immunsystem an die Allergieauslöser gewöhnt. Schon im ersten Behandlungsjahr bessern sich die Symptome. Die Wirkung hält noch lange nach Beendigung der normalerweise drei Jahre dauernden Therapie an. Die s pezifische Immuntherapie mit modernen, molekular standardisierten Präparaten hilft bei bis zu 90 Prozent der Heuschnupfen-Patienten und kann auch die Nahrungsmittel-Allergie bessern. Der beste Zeitpunkt für den Beginn der Therapie ist der frühe Herbst nach Ende des Pollenfluges.
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Verwendete Quellen: Quelle: Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) und Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI) |
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