
Eine rechtzeitige Abklärung und Behandlung spielt besonders bei Heuschnupfen eine wichtige Rolle. Nach jahrelangen Heuschnupfenbeschwerden kann nämlich ein so genannter Etagenwechsel stattfinden. Dieser besagt, dass nicht nur die Schleimhäute von Nase, Auge und Mund, sondern auch die Bronchialschleimhaut der Lunge allergisch reagiert. Unbehandelt kann sich innerhalb von acht Jahren bei mehr als 40% der Patienten aus einem allergischen Schnupfen ein Asthma entwickeln. Eine ausführliche ärztliche Beratung bei Heuschnupfenbeschwerden ist deswegen sehr wichtig.
Grundlage jeder Behandlung ist jedoch die weitgehende Vermeidung der allergieauslösenden Substanz. Dies lässt sich beispielsweise durch waschbare, speziell umhüllte Bettwäsche bei Milbenallergie oder dem Meiden bestimmter Nahrungsmittel bei erwiesener Nahrungsmittelallergie erreichen. Da jedoch in vielen Fällen die Kontaktvermeidung nicht möglich ist (z. B. bei Baum- oder Gräserpollenallergie), müssen Medikamente zur Linderung der Beschwerden eingesetzt werden.
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Verwendete Quellen:
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Dr. med. Michaela Axt-Gadermann Hautfachärztin und Medizinjournalistin
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