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Knochenszintigraphie

Knochenszintigraphie

Mit der Knochenszintigraphie können Veränderungen des Knochenstoffwechsels sichtbar gemacht werden, oft schon lange bevor sie röntgenologisch erkennbar sind.

Diphosphatverbindungen, die eine ausgesprochene Affinität zu Knochenmineralien besitzen, lagern sich im Skelett, und dort besonders an Stellen erhöhten Stoffumsatzes, ab. Mit geeigneten Radionukliden markiert (für dir Skelettszintigraphie vor allem mit 99mTechnetium markiertem Methylendisphophat [MDP]), können sie mit der Gammakamera nachgewiesen werden.

Wichtigste Indikationen für eine Knochenszintigraphie in der Orthopädie sind:

  • entzündliche Knochenveränderungen. Bereits mit der Skelettszintigraphie ist – wie beschrieben – ein Nachweis mit hoher Empfindlichkeit möglich, jedoch mit geringer Spezifität. Spezielle Verfahren zur Entzündungslokalisation: 67Galliumzitrat-Szintigraphie, Szintigraphie mit radioaktiv markierten Granulozyten (auch mit Hilfe von 99mTechnetium-markierten monoklonalen Antikörpern) oder mit 99mTechnetium-markierten Mirkokolloiden, die sich im Bereich entzündlich bedingter Veränderungen des Gefäßdothels anreichern.
  • Suche nach Knochenmetastasen und Nachweis von Tumor-Zweitherden im Skelett mit Hilfe der Ganzkörper-Szintigraphie.
  • Aufdeckung von röntgenologisch schwer fassbaren pathologischen und Ermüdungsfrakturen und von fraglichen Pseudarthrosen.
  • Frühdiagnose von aseptischen Knochennekrosen, Nachweis von Endoprothesenlockerungen, Frühstadium der Sudeck-Krankheit etc.


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