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Rechtliches: Vorsorgevollmacht

Vorsorgevollmacht


Durch eine Vorsorgevollmacht wird eine Person des Vertrauens beauftragt, stellvertretend für eine andere Person zu handeln und zu entscheiden. In einer Vorsorgevollmacht gibt demnach eine einwilligungsfähige Person, für den Fall eines später eintretenden Abbaus von geistigen Fähigkeiten, einer anderen Person die Einwilligung, in deren Namen zu agieren. Ohne die Beantragung einer Vorsorgevollmacht für eine Person des Vertrauens kann das Amtsgericht bei Einwilligungsunfähigkeit einen rechtlichen Betreuer einsetzen. Dieser kann aus dem Kreis der Familie sein oder aber eine fremde Person, ein Berufsbetreuer.

Die Vorsorgevollmacht kann sich auf alle Bereiche beziehen, bei denen eine Stellvertretung zulässig ist, wie beispielsweise das Unterzeichnen von Verträgen oder finanzielle Entscheidungen. Medizinische Angelegenheiten und Angelegenheiten des Aufenthaltes müssen ausdrücklich in der Vorsorgevollmacht erklärt werden. Ansonsten hat der Bevollmächtigte nur beschränke Handlungsbefugnis. Entscheidungen über freiheitsentziehende Maßnahmen, die geschlossene Unterbringung, Sedierung mit Medikamenten oder Fixierungen jeglicher Art u. a. dürfen nur mit vorheriger richterlicher Genehmigung getroffen werden.

Damit die Vorsorgevollmacht rechtlich umfassend anerkannt ist, sollte sie notariell beglaubigt sein.

Hinweis:
Die hier aufgeführten Informationen und Tipps sind nicht als rechtliche Beratung zu verstehen. Um sich umfassend zu den verschiedenen rechtlichen Aspekten beraten zu lassen, sollten Sie unbedingt einen Anwalt oder Notar aufsuchen.

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