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Tumoren des Schlundes (Pharynx) - Hintergrund / Einleitung

 

Bei Tumoren des Schlundes unterscheidet man zwischen Nasopharynx-, Oropharynx- und Hypopharynxkarzinomen. Die Inzidenz ist seit 20 Jahren stetig angestiegen. Die häufigste Lokalisation ist der Oropharynx, gefolgt vom Hypopharynx. Tumore im Nasophyarynx sind in unseren Breiten hingegen selten. Das Oropharynxkarzinom hat eine Inzidenz von ca. 4 pro 100000 Einwohner pro Jahr. Männer sind 4 mal häufiger betroffen als Frauen. Der Altersgipfel liegt zwischen der 5 und 7 Lebensdekade. Das Hypopharynxkarzinom hat im Vergleich zum Oropharynxkarzinom eine deutlich schlechtere Prognose. Spätes Entdecken des Tumors, fortgeschrittener Halslymphknotenbefall und Fernmetastasen sind dabei die wesentlichen Hauptursachen.

Die Inzidenz beträgt 3 pro 100000 Einwohner pro Jahr, Männer sind 7 mal häufiger betroffen. Der Altersgipfel liegt hier um das 65. Lebensjahr. In über 90% der Fälle handelt es sich histologisch um Plattenepithelkarzinome. Rauchen und Alkohol in Kombination mit schlechter, vitaminarmer Ernährung sind sowohl für das Oropharynx- als auch das Hypopharynxkarzinom die wichtigsten Entstehungsfaktoren. Daneben spielen womöglich eine Immunsupression, eine schlechte Zahnhygiene und Z.n. Strahlentherapie als Co-Faktoren eine weitere Rolle. Die lymphogene Metastasierung erfolgt frühzeitig, bei Oropharynxkarzinomen in ca. 50-60 %. Fermetastasen können in 10-15 % auftreten, hierbei sind Lungenmetastasen am häufigsten.


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