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Spina bifida ("offener Rücken") - Hintergrund / Einleitung

Spina bifida ("offener Rücken")


Die Spina bifida ist eine besondere Form von Missbildungen im Bereich der Wirbelsäule.

Bei Spina bifida ist der Wirbelkanal nur teilweise bzw. nicht geschlossen. Das Rückenmark oder die Haut des Rückenmarks kann durch den Wirbelkanalspalt dringen. Es bildet sich am Rücken eine Vorwölbung (Meningozele). Zumeist sind diese Stellen mit vielen Haaren bewachsen.
 
Am häufigsten tritt diese Fehlbildung im Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Durch die Schädigung des Rückenmarks kann es zu folgenden Anzeichen kommen:
  • Lähmungen an den Beinen
  • Empfindungsstörungen an den Beinen
  • fehlende Harn- und Stuhlkontrolle

Ist bei Spina bifida das Halsmark betroffen, kann es zu Lähmungen an allen 4 Gliedmaßen kommen. Gelegentlich liegt zusätzlich ein Wasserkopf vor.

Behandlung der Spina bifida


Die operative Behandlung der Spina bifida muss innerhalb von 24-36 Stunden nach der Geburt durchgeführt werden. Es besteht Infektionsgefahr.

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