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Speiseröhrenkrebs - Hintergrund / Einleitung

Speiseröhrenkrebs


Der Speiseröhrenkrebs oder das Ösophaguskarzinom ist eine seltene maligne Erkrankung der Speiseröhre mit sehr schlechter Prognose. Vom Speiseröhrenkrebs sind überwiegend Männer betroffen, der Altersgipfel liegt zwischen 55 und 60 Jahren. Da es keine Frühsymptome für den Speiseröhrenkrebs gibt, wird er meist erst in späten Stadien diagnostiziert. Dann ist das Leitsymptom Dysphagie (Schluckbeschwerden).

Unterschiedliche Typen des Speiseröhrenkrebses


Je nach Histologie unterscheidet man zwei unterschiedliche Typen des Speiseröhrenkrebses: Das Plattenepithelkarzinom und das Adenokarzinom. Jährlich erkranken ca. 5000 Patienten in Deutschland an einem Speiseröhrenkrebs; die Hälfte davon sind Plattenepithelkarzinome; die Adenokarzinome nehmen derzeit deutlich zu.

Ursachen des Speisröhrenkrebses


Die Risikofaktoren für die Entstehung eines Speiseröhrenkrebses sind sehr unterschiedlich:

Beim Plattenepithelkarzinom sind es v.a. Nikotin und Alkohol, die zum Karzinom führen, aber auch eine Laugenverätzung im Kindesalter, Achalasie, Bestrahlungen im Brustbereich stellen seltene Ursachen dar. Auch Ernährungsgewohnheiten scheinen bei diesem Typ des Speiseröhrenkrebses eine Rolle zu spielen. So sind es heiße und scharfe Speisen, die in China dazu führen, dass dort Speiseröhrenkrebs in manchen Gegenden sehr gehäuft vorkommt.

Ganz anders sind die Ursachen beim Adenokarzinom: Bei diesem Typ des Speiseröhrenkrebses spielen v.a. die Refluxerkrankung und Übergewicht eine entscheidende Rolle.

Artikelinformationen zu Speiseröhrenkrebs
Autor
Portrait Messmann

Prof. Dr. med. Helmut Messmann

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