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Sommerschnupfen - Hintergrund / Einleitung

Sommerschnupfen


Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden seit einigen Jahren immer mehr Menschen im Sommer unter Schnupfen. Die Nase fängt an zu jucken, die Schleimhäute schwellen an, die Nase läuft. Für viele Menschen kommt der Schnupfen im Sommer sehr überraschend, denken sie doch, dass Herbst und Winter für Husten, Schnupfen und Erkältung reserviert seien.  Erkältungsviren, die für den Schnupfen ursächlich sind, halten sich aber an keine spezifische Jahreszeit.

Was ist Sommerschnupfen?


Sommerschnupfen unterscheidet sich nur in einer Sache von akutem Schnupfen: er tritt immer nur im Sommer auf. Ansonsten verläuft ein Schnupfen im Sommer genau wie ein Schnupfen im Winter. Die Schleimhaut der Nasennebenhöhlen entzündet sich, schwillt an und sondert ein wässriges oder auch eitriges Sekret ab. Ursache hierfür sind Infektionen von Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder Pilze, unabhängig davon, welche Jahreszeit gerade herrscht.

Schnupfen ist in den meisten Fällen nur ein Symptom einer anderen, unterschwelligen Krankheit. In vielen Fällen ist er begleitend bei einer Erkältung, die auch im Sommer nicht gerade selten ist. Auch eine Nasennebenhöhlenentzündung, Kehlkopfentzündung oder eine Mittelohrentzündung können ursächlich für einen Sommerschnupfen sein. Es gilt die Regel: ist das Immunsystem geschwächt, ist der Körper anfällig für Krankheiten, egal in welcher Jahreszeit, denn Viren und Bakterien kennen keinen Unterschied zwischen Sommer und Winter.


Ursachen für Sommerschnupfen


Viele Menschen meine, für Schnupfen und Erkältung gäbe es nur zwei Gründe:  Entweder man hat sich unterkühlt oder man wurde von einer bereits erkrankten Person angesteckt. Damit liegt man allerdings falsch, denn Viren und Bakterien haben generell eine Chance, sich im Körper erfolgreich zu vermehren, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Und das passiert nicht nur bei Schnee oder Kälte im Winter, sondern auch bei strahlendem Sonnenschein und Hitze im Sommer.

Sommer und Hitze bedeuten generell Stress für den Körper, denn starke Temperaturschwankungen, körperliche Anstrengung in der sommerlichen Hitze oder gar ein Sonnenbrand auf der Haut können das Immunsystem stark überfordern. Bei hohen Temperaturen und immer wieder rapiden Abkühlungen des Körpers, z.B. die kühle Abwechslung im Wasser nach einem herrlichen Sonnenbaden in der Hitze oder die laufende Klimaanlage im Büro vor dem Nachhauseweg in der prallen Sonne, wird das Immunsystem zu Höchstleistungen gezwungen. Ab jetzt braucht es nicht viel, um sich zu erkälten. In der Nähe wird gehustet oder geniest, und mit dem nächsten Atemzug sind die Viren im Körper gelandet.

Ab diesem Zeitpunkt haben die Erkältungsviren freies Spiel. Der Körper versucht in der Folge, diese Fremdkörper aus der Nase wieder herauszubefördern. Er kurbelt die Durchblutung der Schleimhäute und die Produktion der Schleimdrüsen an - die Nase verstopft, kitzelt, läuft und man niest. Und alles nur, um die Viren und Bakterien wieder loszuwerden.


Artikelinformationen zu Sommerschnupfen
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