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Schreibkrampf (Graphospasmus) - Hintergrund / Einleitung

Schreibkrampf und andere bewegungsabhängige Dystonien


Der Schreibkrampf (Graphospasmus) tritt im Erwachsenen- und Jugendalter beim Schreiben auf. Die Häufigkeit des Auftretens ist bei Männern und Frauen fast gleich. Darüber hinaus können Musiker beim Spielen eines Instrumentes von Schreibkrampf betroffen sein.

Der Beginn ist schleichend und fällt meist nach einer Schreibbelastung oder nach bestimmten Bewegungsabläufen beim Musizieren (z.B. Klavierspielen) auf.

Die Betroffenen klagen über Verkrampfungen beim Schreiben bzw. bei der besonderen Handlung, Veränderung des Schreibrhythmus und über unwillkürliche Fehlhaltungen. Viele Patienten entwickeln Tricks, um die Störung zu kaschieren; sie verwenden z.B. verschiedene Arten von Stiften.

Heilungsaussichten bei Schreibkrampf

Die Krankheitsverläufe der Dystonien sind vielgestaltig. Sie können mit einer Verschlechterung oder Besserung der Symptome über Jahre einhergehen. Es gibt auch krankheitsfreie Intervalle. Spontanheilungen sind eher bei jüngeren als bei älteren Patienten festzustellen. Meist ist eine lebenslange Behandlung erforderlich.

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