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Schnupfen - Hintergrund / Einleitung

Schnupfen


Als Schnupfen oder Rhinitis bezeichnet man eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die mit einer verstopften oder laufenden Nase sowie häufigem Niesen einhergeht. Je nach Ursache des Schnupfens wird dabei zwischen akutem, allergischem und chronischem Schnupfen unterschieden. Der sehr häufig vorkommende akute Schnupfen tritt meist im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infektes auf und wird durch eine Infektion der Nasenschleimhaut mit sogenannten Rhinoviren ausgelöst.

Definition: Was ist Schnupfen?

Bei Schnupfen – auch Rhinitis genannt – handelt es sich um eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die mit einer verstopften oder laufenden Nase, häufigem Niesen, einem Brennen und Kitzeln in der Nase sowie einer Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmacksinns einhergeht. Schnupfen tritt am häufigsten als Symptom im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infektes auf und verläuft meist harmlos.

Prinzipiell lassen sich aber drei Arten von Schnupfen unterscheiden: Wenn der Schnupfen als Symptom einer Erkältung, die in der Regel durch Viren ausgelöst wird, auftritt und innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder verschwindet, spricht man von akutem oder infektiösem Schnupfen. Wird der Schnupfen durch eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf ansonsten harmlose Stoffe aus der Umwelt, z.B. Pollen, ausgelöst, handelt es sich um einen allergischen Schnupfen, z.B. Heuschnupfen. In seltenen Fällen können häufige Erkältungen, Allergien oder andere Ursachen auch zu einer chronischen Entzündung der Nasenschleimhaut führen. Man spricht dann von chronischem Schnupfen.

Häufigkeit und Dauer von Schnupfen


Der typische Erkältungsschnupfen ist eine sehr häufig vorkommende, aber harmlose Erkrankung. So haben Erwachsene im Durchschnitt etwa zwei- bis viermal im Jahr mit Schnupfen zu kämpfen, während Kinder sogar sechs- bis zehnmal jährlich einen Schnupfen bekommen können. In der Regel verläuft ein solcher akuter Erkältungsschnupfen aber harmlos und heilt nach ein bis zwei Wochen von alleine wieder ab.

Begünstigt wird ein solcher Erkältungsschnupfen durch nasskaltes und trübes Wetter. Die körpereigene Immunabwehr ist in dieser Zeit nämlich häufig geschwächt und deshalb anfälliger für die Schnupfen verursachenden Viren. Ein Schnupfen tritt daher gehäuft im Herbst und Winter auf. Aber auch im Frühjahr oder Sommer sind Viren im Umlauf, die einen akuten, infektiösen Schnupfen auslösen können.

Ursachen für Schnupfen


Die häufigste Ursache für einen akuten Schnupfen sind Erkältungen und grippale Infekte. Der Schnupfen wird dabei durch bestimmte Viren – sogenannte Rhinoviren – ausgelöst, die die Nasenschleimhaut befallen und sich dort vermehren. Im Zuge der Infektion versucht der Körper, diese Fremdkörper wieder aus der Nase herauszubefördern, indem er die Durchblutung der Schleimhäute und die Schleimproduktion der Schleimdrüsen ankurbelt.

Die Übertragung dieser Rhinoviren, von denen bis heute mehr als 100 verschiedene Typen bekannt sind, erfolgt vor allem durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch, beispielsweise wenn ein Schnupfenkranker niest, hustet oder sich schneuzt. Die Rhinoviren werden dabei durch die Luft geschleudert und gelangen über die Atemluft in den Atemtrakt gesunder Menschen, wo sie sich festsetzen und die Nasenschleimhaut entzünden.

Der ebenfalls weit verbreitete allergische Schnupfen wird durch eine Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers auf ansonsten harmlose Stoffe aus der Umwelt ausgelöst. Als häufigster allergischer Schnupfen ist hier der durch Pollen verursachte Heuschnupfen zu nennen. Aber auch Tierhaare oder Hausstaubmilben können einen allergischen Schnupfen auslösen. Ein chronischer Schnupfen kann verschiedene Ursachen haben, unter anderem häufige Erkältungen oder Allergien, die einen chronischen Verlauf nehmen.


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