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Schilddrüsenoperation - Ausschlusskriterien

Anzeige zur Schilddrüsenoperation ( Indikation)


Bei gutartigen Erkrankungen sollte in der Regel unter folgenden Umständen eine Schilddrüsenoperation durchgeführt werden:
  • Bei euthyreotem Knotenkropf (normaler Hormonstatus):
    • Bei mechanischen Problemen am Hals: d. h. Druck auf die Luftröhre, Schluckstörungen. Fehlen weitere Argumente wie autonome Areale oder kalte Knoten, ist letztlich der Patientenwunsch maßgeblich. Ein ernstzunehmendes Argument für die Schilddrüsenoperation bei jüngeren Patienten ist auch die leichtere Einstellbarkeit der Hormonbehandlung nach Entfernung der Knoten bzw. heute auch der gesamten Schilddrüse, d.h. eine Alternative zur Langzeitüberwachung knotiger Bezirke.
    • bei zusätzlichen „heißen“ oder „kalten“ Knoten.
  • Bei allen Überfunktionszuständen (funktionelle Autonomie oder Morbus Basedow) kommt die Schilddrüsenoperation zum Zuge, wenn die medikamentöse Therapie nicht oder nicht mehr möglich ist (Thyreostatika) und eine Radiojod-Therapie nicht möglich oder nicht erwünscht ist.
  • Bei Karzinomverdacht oder schon präoperativ durch Punktionszytologie sehr wahrscheinlich gemachtem Karzinom gibt es bis heute keine Alternative zur Schilddrüsenoperation. Es müssen unklare Befunde geklärt werden und dies ist nur durch eine komplette Untersuchung des entnommenen Gewebes beim Pathologen möglich.

Häufig gehen bei gutartigen Kröpfen die oben genannten, objektiven Argumente ineinander über bzw. liegen gemeinsam vor. Eine genaue Diskussion des Für und Wider mit dem Patienten ist entscheidend wichtig, da es nur selten einen zwingenden Grund zur Schilddrüsenoperation gibt.

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