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Schilddrüsenkrebs-OP - Komplikationen und Risiken

Mögliche Komplikationen bei der Schilddrüsenkrebs-OP


Die häufigsten Komplikationen bei einer Schilddrüsenkrebs-OP sind die Unterfunktion der Nebenschilddrüse (sog. „Hypoparathyreoidismus“, -30%) und die Lähmung / Verletzung des Stimmbandnervens (sog. „Recurrensparese“, -15%).

Unterfunktion der Nebenschilddrüse nach einer Schilddrüsenkrebs-OP


Die Nebenschilddrüsen liegen sehr variabel direkt auf der Schilddrüsenkapsel. Ihre Durchblutung kann bei dem Eingriff gestört sein oder auch im Rahmen der Tumoroperation bei der Lymphknotendissektion entfernt werden. Eine Unterfunktion macht sich als Kribbeln an den Fingern oder um den Mund bemerkbar. Eine Behandlung mit Calcium-Brause und Vitamin D-Derivaten ist notwendig.

Verletzung des Stimmbandnervs bei einer Schilddrüsenkrebs-OP


Der Stimmbandnerv muss bei der Schilddrüsenkrebs-OP langstreckig freigelegt werden. Der Nervverlauf und seine Funktion können auch bei schwierigen anatomischen Verhältnissen durch ein elektrisches Nervenstimulationsverfahren, dem intraoperativen Neuromonitoring, zuverlässig identifiziert werden. Nach Meinung vieler Experten sollte der Patient explizit informiert werden, wenn das Neuromonitoring für die Schilddrüsenkrebs-OP nicht zur Verfügung steht. Als besonders moderne Version des Neuromonitorings ist das kontinuierliche Neuromonitoring zu nennen, das „online“ die Kontrolle der Stimbandnervfunktion während der gesamten Schilddrüsenkrebs-OP erlaubt.

Artikelinformationen zu Schilddrüsenkrebs-OP
Autor
PD Dr. med. Jörg Jonas

Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Jonas

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