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Leistungen der Pflegeversicherung - Hilfs- und Pflegehilfsmittel

Leistungen der Pflegeversicherung: Hilfsmittel, Pflegehilfsmittel, Technische Hilfen und Umbaumaßnahmen


Die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung und der Pflegeversicherung haben Anspruch auf eine angemessene Versorgung mit Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln.

Hilfsmittel sind erforderlich, um den Erfolg einer Krankenhausbehandlung zu sichern, eine Behinderung auszugleichen oder einer drohenden Behinderung, einer Krankheit bzw. deren Verschlimmerung oder dem Eintritt von Pflegebedürftigkeit vorzubeugen. Hierzu gehören Sehhilfen, Hörhilfen, orthopädische Hilfsmittel u.a. Die Hilfsmittel werden von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Diese haben bestimmte Festbeträge pro Hilfsmittel und Zeitraum festgelegt.

Pflegehilfsmittel sind bewegliche sächliche Mittel und werden dann durch die Pflegekassen finanziert, wenn sie zur Linderung der Beschwerden oder Erleichterung der Pflege beitragen. Gemeint sind hier nicht wieder verwendbare Hilfsmittel, wie Inkontinenzartikel, Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe und Mundschutz. Die Leistungen müssen zunächst bei der Pflegekasse beantragt werden. Gegen Vorlage der Rechnung werden bis zu 31 Euro monatlich von der Pflegeversicherung erstattet.

Technische Hilfen sollen die Pflege und Versorgung im häuslichen Umfeld erleichtern und somit zur Aufrechterhaltung einer selbständigen Lebensführung beitragen. Die Notwendigkeit von bestimmten Mitteln wird von der jeweiligen Pflegekasse durch den Medizinischen Dienst geprüft. Vorrangig werden den Betroffenen die technischen Hilfen leihweise zur Verfügung gestellt. Können die technischen Hilfen nicht verliehen werden, müssen Pflegebedürftige über 18 Jahren eine Eigenleistung von 10 Prozent höchstens aber mit 25 Prozent pro Hilfsmittel aufwenden. Zu den technischen Hilfsmitteln gehören u. a. Rollstühle, Pflegelifter, Rollatoren, Pflegebetten.

Umbaumaßnahmen, welche die Pflege im häuslichen Umfeld erleichtern oder zur Aufrechterhaltung einer selbständigen Lebensführung beitragen, werden von den Pflegekassen anteilig übernommen. Beispiele sind Türverbreiterungen, Rampen, der Umbau der Badewanne etc. Die Pflegekassen fördern den Umbau pro Gesamtmaßnahme mit bis zu 2557 Euro. Der Eigenanteil des Betroffen betrifft 10% der Kosten, davon jedoch höchstens die Hälfte des monatlichen Bruttoeinkommens.

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