Schliessen
medführer Arzt- und Kliniksuche


medführer Startseite » Neurologie » Krankheiten » Parkinsonähnliche Erkrankungen » Hintergrund / Einleitung

Parkinsonähnliche Erkrankungen - Hintergrund / Einleitung

Unter dieser Erkrankungsgruppe werden Erkrankungen zusammengefasst, die zum Teil wie ein Parkinson-Syndrom aussehen, aber zusätzlich mit anderen neurologischen Störungen (z.B. mit Augenmuskellähmungen, Hirnabbau) einhergehen. Sie werden auch als Parkinson-Plus-Erkrankungen bezeichnet.

Als Sonderform  sei hier die progressive supranukleäre Blickparese genannt. Dies ist eine erbliche Erkrankung; bei der Frauen und Männer gleich häufig betroffen sind.

Auch andere neurologische Erkrankungen, wie Entzündungen des Gehirns (z.B. bei einer Jacob-Creutzfeld-Erkrankung oder der Multiplen Sklerose) können Hirnabbausymptome verursachen.

Störungen im Kohlenhydrat-, Aminosäuren-, Fett- oder Kupferstoffwechsel führen zu Hirnabbauprozessen. Aber auch toxische Einflüsse wie Alkohol, Vergiftungen oder internistische Erkrankungen (Leber-, Herz-, Nieren- und Lungenerkrankungen) beeinflussen das Gehirn und können zu Enzephalopathien führen.

Enzephalopathien sind eine allgemeine Bezeichnung für Erkrankungen des Gehirns, deren Ursache nicht immer geklärt ist.


Als Autor anmelden

Spezialisten finden

Hier finden Sie Ihren Neurologen, Neurochirurgen und Neuroradiologen

Ärzte fragen

Sie suchen einen Spezialisten?
medführer hilft Ihnen weiter.
Senden Sie Ihre Anfrage an unsere Ärzte in Kliniken und Praxen.

zum Anfrageformular

Anzeigen Service