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DRK-Krankenhaus Neuwied _772_3

Gastroenterologie in Neuwied - Rheinland-Pfalz Premium-Darstellung _3_ _3_ _3_ _3_ Siegel
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Allgemeine Informationen / Wir über uns

In den beiden Abteilungen für Innere Medizin werden Patienten mit Erkrankungen aus allen internistischen Bereichen in insgesamt 160 Betten behandelt. Im Hinblick auf eine bestmögliche Diagnostik arbeiten beide Abteilungen fachlich und organisatorisch eng zusammen, sind aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgestattet.

Die Abteilung Innere Medizin I ist die Schwerpunktabteilung des Krankenhauses für Gastroenterologie, Hämatologie/Onkologie und Diabetes/Stoffwechselerkrankungen.

Neben der internistischen Akutversorgung ist die Abteilung Innere Medizin I Schwerpunktabteilung für Gastroenterologie, Hepatologie, Hämatologie/Onkologie und Stoffwechselerkrankungen. Patienten mit dem gesamten Spektrum von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Gallenwege, der Bauchspeicheldrüse, der blutbildenden Organe und des Körperstoffwechsels werden hier untersucht und behandelt.
Jede gezielte Therapie erfordert eine exakte Diagnostik. Daher bietet die Endoskopie- und Funktionsabteilung eine gerätetechnische Ausstattung auf höchsten Niveau.

In der Endoskopie werden mit digitaler Videotechnik Spiegelungen der Speiseröhre, des Magens und Zwölffingerdarms, der erreichbaren Dünndarmabschnitte und des Dickdarms durchgeführt. Durch die hoch auflösende Optik der aktuellen Gerätegeneration gelingt es mit Farbcodierung, Zoomtechnik und dem zusätzlichen Aufsprühen von Farben, kleine Frühformen von Gewebeentartungen darzustellen. Mittels der sog. ERCP erreichen wir die Bauchspeicheldrüsengänge und die Gallenwege innerhalb und außerhalb der Leber. Verbunden mit einer digitalen Röntgendurchleuchtung werden diese mit einer deutlich reduzierten Strahlenbelastung dargestellt.

Die moderne Endoskopie dient jedoch nicht nur der Erkennung von Krankheiten, sondern ermöglicht zunehmend deren spezifische Behandlung. So werden bedrohliche Blutungsquellen im Magen-Darm-Trakt mit Metallklammern „geclipt“, mit Argongas verödet oder mit blutstillenden Medikamenten und Gewebeklebern unterspitzt. Gefäßmissbildungen werden verschorft, Krampfadern der Speiseröhre und Hämorrhoiden mit Gummiringen abgebunden. Selbst größere Polypen oder kleinere Frühformen von Krebserkrankungen werden ausgeschnitten und entfernt. Dadurch können Operationen vermieden werden. Gallengangsteine können mit Spezialinstrumenten zerkleinert und geborgen, gutartige Engstellen aller Verdauungsorgane mit Stäben oder Ballons erweitert werden. Bei bösartigen Erkrankungen werden Plastikprothesen oder Drahtgeflechtrohre (sog. Stents) als Platzhalter zum Erhalt der Passage in Speiseröhre, Gallenwege, Bauchspeicheldrüsengang und Dickdarm implantiert.

Um Einblick in nicht mit Spiegelgeräten erreichbare Darmregionen (bes. bei unklaren Blutungen und Darmentzündungen) zu bekommen, steht die „Kapsel“ zur Verfügung. Hier leitet eine bonbongroße Minikamera während ihrer Wanderung durch den Magen-Darm-Trakt ca. 60.000 Bilder drahtlos an einen Aufnahmerekorder, den der Patient mit einem Akkuaggregat an einem Bauchgurt trägt.

Bei Sodbrennen können im Rahmen der Funktionsuntersuchung feine, durch die Nase eingeführte Sonden den Säuregehalt und die Muskelfunktion im oberen Verdauungstrakt messen. Besonders bei der Speiseröhrenentzündung durch Rückfluss von Magensäure bei der Volkskrankheit „Sodbrennen“, unklarer Heiserkeit, Schluckstörungen und wiederholten Bronchialinfekten ergeben sich wichtige Erkenntnisse.

Der Ultraschalldiagnostik als nebenwirkungsfreie und beliebig wiederholbare Methode kommt in der Inneren Medizin eine große Bedeutung zu. Neben vielen Erkrankungen des Bauchraumes, der Lymphknotenstationen und der Schilddrüse lassen sich durch die Farbduplexsonographie die Durchblutung von Organen und die Strömungsverhältnisse in Arterien und Venen aller Körperregionen exakt beurteilen. Unter Ultraschallkontrolle werden gezielt Proben aus den Organen oder Lymphknoten entnommen oder Flüssigkeiten aus den Körperhöhlen gewonnen.

Um die Unterscheidung von Herdbefunden besonders in der Leber zu verbessern, wird in einem besonderen Verfahren ein Ultraschall-Film unter Verwendung eines "bläschenhaltigen" Kontrastmittels erstellt, welcher die Weichenstellung in gut- und bösartige Veränderungen deutlich verbessert.

Eine weitere besondere Methode bietet die Kombination von Endoskopie und Ultraschall – die Endosonographie. Die Abteilung Innere Medizin 1 verwendet spezielle Instrumente für den oberen Verdauungstrakt und den Dickdarm. Mit diesen Geräten – einer Kombination von Videoendoskopen und miniaturisierten Ultraschallköpfen – nähern wir uns über die Zugänge des Magen-Darm-Traktes den Organstrukturen im Millimeterbereich vor Ort. Durch die optimale Bildauflösung können wir einerseits das Stadium einer Tumorerkrankungen exakter für eine optimale Therapieplanung festlegen, andererseits an schwierig zugängliche Stellen mit langen dünnen Nadeln gezielte Gewebeproben Prozesse unter 1 cm Größe besonders an Lymphknoten gewinnen.

Tumor-, Infektions-, Autoimmun- und Systemerkrankungen stellen eine besondere Herausforderung an die fachübergreifende Zusammenarbeit. Gerade durch die enge Kooperation mit den hauseigenen Abteilungen für Pathologie und Laboratoriumsmedizin sind die Wege kurz und effizient. Besonders profitiert ein neuer Schwerpunkt der Abteilung – die Hepatologie. Sie beinhaltet die Erkennung, Unterscheidung und Behandlung von unklaren, seltenen und fortgeschrittenen Lebererkrankungen. In enger Zusammenarbeit mit nationalen Zentren stehen unseren Patienten stets die aktuellen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Die Abteilung Innere Medizin 1 ist im Landeskrankenhausplan als diabetologischer Schwerpunkt ausgewiesen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat sie als Schulungs- und Behandlungseinrichtung für Typ 2 Diabetiker anerkannt. Akute und chronisch entgleiste Stoffwechselsituationen werden nach den neuesten Richtlinien eingestellt. Die Patienten und ihre Angehörigen erfahren durch ein kompetentes Team von ärztlichen Diabetologen und nach nationalen Richtlinien ausgebildete Diabetesberaterinnen eine strukturierte Schulung. Ein hoher Informationsgrad bezüglich der Stoffwechselerkrankung und der Ernährung sowie ein eigenverantwortlicher Umgang mit den Hilfsmitteln und Therapeutika, ermöglichen dem Diabetiker einen normalen Alltag zu erleben und Folgeerkrankungen wie z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenfunktionsschwäche zu vermeiden. Besonders hervorzuheben ist unser Betreuungsangebot für türkische Migranten, die in ihrer Muttersprache geschult werden.

In Zusammenarbeit mit den Frauenärzten betreuen wir Diabetikerinnen während der Schwangerschaft und nach der Entbindung.

Ein besonderer Aufgabenbereich ist die Versorgung des „diabetischen Fußes“. Hier betreut ein hochkompetentes, interdisziplinäres speziell ausgebildetes Team (Diabetologe, interventioneller Radiologe, Gefäßchirurg, Wundtherapeuten und Orthopädie-Schuhmachermeister) diese oft langwierige Erkrankung gemeinsam.
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Lage & Anfahrt DRK-Krankenhaus Neuwied

Anfahrt

Neuwied liegt ca. 50 km südlich von Bonn am Rhein und ist über die Autobahnen A3 (Frankfurt-Köln), A 61 und A48 sowie die Bundesstraßen B9 und B42 mit dem PKW bequem zu erreichen.

Von der A61 kommend:

Koblenzer Kreuz auf A48 Richtung Neuwied
Abfahrt Nr. 10 auf B9 Richtung Bonn
Abfahrt Neuwied auf B256 (Raiffeisenbrücke) Richtung Stadtmitte
Geradeaus zur Engerser Landstraße
An der ersten Ampel links in Hermannstraße
Übernächste Kreuzung rechts in Marktstraße
Nach ca. 150 m rechts zum Krankenhausgelände

Von der A3 kommend:

Dreieck Dernbach auf A48 Richtung Neuwied
Abfahrt Nr.11 auf B42 Richtung Bendorf
Abfahrt Neuwied-Rheinbrücke auf B256
Zweite Abfahrt Richtung Stadtmitte Engers/Block
Links in Engerser Landstraße
Geradeaus bis zur Rheinbrücke
Vor der Brücke rechts in die Hermannstraße
Übernächste Kreuzung rechts in die Marktstraße
Nach ca. 150 m rechts zum Krankenhausgelände

Vom Bahnhof Neuwied kommend:

Vom Bahnhofsvorplatz rechts in Bahnhofstraße
Nach ca. 400 m rechts über Fußweg zum Krankenhausgelände

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Leitung des Gesamtklinikums

Ärztliche Leitung des Gesamtklinikums

  • Dr. med. G. Lauck

Kaufmännische Leitung des Gesamtklinikums

  • E. Sonntag

Pflegerische Leitung des Gesamtklinikums

  • M. Malkmus
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Studien

  • REED 2/3 Studie (Hepatologie)
  • Novus-Studie (Hepatologie)
  • @dhere Studie (Hepatologie)

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Besondere Serviceleistungen

  • Hepatologische Ambulanz
  • ambulante Funktionsdiagnostik

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Klinikarten

  • Akademisches Lehrkrankenhaus
  • Freigemeinnütziges Krankenhaus
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Wissenschaft

Lehrauftrag an der Universität Bonn
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Qualitätssicherungsprogramme

  • QM - Apoplex
  • QM - Pneumologie
  • Krebsregister Rheinland-Pfalz
  • Zertifiziertes Tumor Board

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Eng kooperierende Fachabteilungen

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie CA Prof. Riemenschneider
  • Onkologische Praxis Dres. Jungbluth / Clemens
  • interventionelle Radiiolie PD Dr. Sommer
  • Strahlentherapie PD Dr. Thilmann
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    Ambulanz / Spezialsprechstunde

    Hepatologische Ambulanz - CA Dr. Gickler
    Donnerstag14:30 - 16:30
    CA Dr. Gickler
    Montag
    Donnerstag

    Alle Termine nach vorheriger Vereinbarung
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    Besondere apparative Ausstattung

    Gerät vorhanden
    Langzeitbeatmungsgeräte  
    Computertomograph (CT) (24h-Notfallverfügbarkeit) Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen  
    Geräte der invasiven Kardiologie (24h-Notfallverfügbarkeit) Behandlungen mittels Herzkatheter  
    Magnetresonanztomograph (MRT) (24h-Notfallverfügbarkeit) Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder  
    Angiographiegerät/DSA (24h-Notfallverfügbarkeit) Gerät zur Gefäßdarstellung  
    Linksherzkathetermessplatz (24h-Notfallverfügbarkeit) Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel  
    Gerät zur intraaortalen Ballongegenpulsation (IABP) Mechanisches Gerät zur Unterstützung der Pumpleistung des Herzens Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator  
    Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen  
    Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation (24h-Notfallverfügbarkeit) Blutstillung und Gewebeverödung mittels Argon-Plasma  
    Gerät zur Kardiotokographie (24h-Notfallverfügbarkeit) Gerät zur gleichzeitigen Messung der Herztöne und der Wehentätigkeit (Wehen-schreiber)  
    Radiofrequenzablation (RFA) und/oder andere Thermoablationsverfahren Gerät zur Gewebezerstörung mittels Hochtemperaturtechnik  
    Echokardiographiegerät  

    In allen Checklisten bedeuten Ja  und Nein

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    Kennzahlen

    • 65Bettenanzahl
    • 8Assistenzärzte
    • 4,5Funktionspersonal Endoskopie
    • 4Oberärzte
    • 2Sozialarbeiter
    • 2Diabetesberater
    • 1Psychoonkologe
    • 0,5Musiktherapeutin
    • 0,5Kunsttherapeutin

    Kontakt zur Klinik

    Rufen Sie direkt die Klinik an, um einen Termin zu vereinbaren oder senden Sie eine E-Mail. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

    Direkte Telefon
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    Telefon02631 98-1401
    Notfalltelefon02631 98-0
    Fax02631 98-1490
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    Ärztliche Leitung

    Dr. med. Wolfgang Gickler
    Dr. med. Wolfgang Gickler

    Chefarzt der Innere Medizin I

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    Lage und Anfahrt

    z.B.: Musterstr. 5, 12345 Musterstadt