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Metabolisches Syndrom - Symptome

Symptome des Metabolischen Syndroms


Ein Metabolisches Syndrom äußert sich durch eine Kombination der Symptome Übergewicht (Adipositas), Bluthochdruck (Hypertonie), niedriger HDL-Cholesterin-Spiegel, erhöhte Triglyzerid-Werte und erhöhter Nüchtern-Blutzucker. Diese Symptome erhöhen das Risiko, an Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Arteriosklerose, der Koronaren Herzkrankheit (KHK), einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall zu erkranken.

Das Metabolische Syndrom entwickelt sich in der Regel schleichend und verursacht daher lange Zeit keine Symptome oder Beschwerden im eigentlichen Sinne. Die für das Metabolische Syndrom charakteristische abdominelle Fettleibigkeit mit einem Taillenumfang von mehr als 80 Zentimetern bei Frauen und mehr als 94 Zentimetern bei Frauen ist zwar deutlich sichtbar. Die anderen Komponenten des Metabolischen Syndroms machen sich aber oft lange nicht bemerkbar.

Ein langfristig erhöhter Blutdruck und Blutzucker kann schließlich unter anderem zu Kopfschmerzen, Nasenbluten, übermäßigem Schwitzen, einem starken Durstgefühl sowie Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen. Mögliche Vorboten einer durch das Metabolische Syndrom ausgelösten Herz-Kreislauf-Erkrankung – beispielsweise eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls – sind Luftnot und Schmerzen oder Engegefühle in der Brust.


Diagnose des Metabolischen Syndroms


Die Diagnose des Metabolischen Syndroms erfolgt in der Regel durch ein Anamnesegespräch und eine körperliche Untersuchung. Im Rahmen des Anamnesegesprächs erkundigt sich der behandelnde Arzt zum einen nach den aktuellen Beschwerden und eventuell bestehenden Krankheiten des Patienten und zum anderen, ob in seiner Familie Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Herzinfarkte oder Schlaganfälle bekannt sind.

Bei der körperlichen Untersuchung misst der Arzt den Blutdruck und den Bauchumfang des Patienten und ermittelt den Body-Mass-Index (BMI). Darüber hinaus entnimmt er eine Blutprobe, um den Blutzucker und die Blutfettwerte zu bestimmen. Zusätzlich kann zur Diagnose eines gestörten Zuckerstoffwechsels ein sogenannter oraler Glukosetoleranztest (oGTT) durchgeführt werden, um festzustellen, wie lange der Körper braucht, um mit der Nahrung zugeführte Glukose vom Blut in die Körperzellen zu transportieren.

Artikelinformationen zu Metabolisches Syndrom
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medführer

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