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Metabolisches Syndrom - Behandlung / Therapie

Behandlung des Metabolischen Syndroms


Beim Metabolischen Syndrom zielt die Behandlung darauf ab, das Körpergewicht und den Bauchumfang zu reduzieren und den Blutdruck, die Blutfette und den Blutzucker-Spiegel zu senken. Im Rahmen der medikamentösen Therapie, die die Teilerkrankungen des Metabolischen Syndroms unabhängig voneinander behandelt, kommen unter anderem blutdrucksenkende Mittel, Azetylsalizylsäure und lipidsenkende Medikamente zum Einsatz.

Die nicht-medikamentöse Therapie, die für alle vier Teilerkrankungen des Metabolischen Syndroms gleich ist, basiert auf einer Änderung des Lebensstils. Hierzu gehören vor allem eine Ernährungsumstellung auf gesunde und fettarme Lebensmittel und eine Steigerung der körperlichen Aktivität. So empfiehlt sich für Menschen, die unter dem Metabolischen Syndrom leiden, zum einen eine ausgewogene, fettarme Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse und möglichst wenig Fleisch und Zucker. Zum anderen sollten Menschen mit Metabolischem Syndrom sich regelmäßig – am besten fünfmal wöchentlich mindestens 30 Minuten lang – bewegen. Darüber hinaus ist es angeraten, dass Betroffene auf das Rauchen und den übermäßigen Konsum von Alkohol verzichten und Stress möglichst meiden.


Prognose beim Metabolischen Syndrom


Die Prognose beim Metabolischen Syndrom ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt in großem Maße davon ab, ob der Betroffene die einzelnen Risikofaktoren für das Metabolische Syndrom und die daraus entstehenden Folgeerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten ausschaltet oder zumindest minimiert. Gelingt es dem Betroffenen, seine Ernährung umzustellen, sein Gewicht zu reduzieren und sich mehr zu bewegen, so wirkt sich das in jedem Fall positiv auf die Prognose beim Metabolischen Syndrom aus. Der Blutdruck sinkt und der gestörte Fettstoffwechsel und der gestörte Zuckerstoffwechsel normalisiert sich, so dass auch das Risiko für Diabetes und Folgeerkrankungen des Herzens sinkt.

Artikelinformationen zu Metabolisches Syndrom
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medführer

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