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Lumbale Spinalkanalstenose - Hintergrund / Einleitung

Lumbale Spinalkanalstenose


Bei der lumbalen Spinalkanalstenose handelt es sich um eine verschleißbedingte Einengung des Spinalkanals, die die Mobilität einschränkt. Welche Bedeutung Mobilität für uns hat, merken wir, sobald sie auch nur leicht eingeschränkt ist. Wer nicht mehr weit laufen kann, muss bei der Diagnose „lumbale Spinalkanalstenose“ jedoch nicht verzweifeln. Bei einer Spinalkanalstenose gibt es Abhilfe: beispielsweise eine Operation zum Erhalt oder zur Wiederherstellung der Mobilität.

Was ist eine Spinalkanalstenose?


Der Spinalkanal ist eine Röhre in der Wirbelsäule, gebildet aus Knochen und Bändern, in dem die Nervenfasern und das Rückenmark verlaufen. Von hier aus werden die Informationen vom Gehirn an den Körper und umgekehrt weitergeleitet. Eine zunehmende Degeneration führt zu Veränderungen an den Knochen und Bändern, die zur Einengung der Nervenfasern und damit zu einer Spinalkanalstenose führt. Es besteht ein Verschleiß der Bandscheiben, wodurch eine Höhenminderung der Wirbelkörper entsteht und der Bandapparat der Wirbelsäule erschlafft. Dieses kann zu einer Destabilisierung der Gelenke führen. Es entwickeln sich Veränderungen in den kleinen Wirbelgelenken diese verdicken sich mit den Bändern und anderen Strukturen.

Wieso tritt die Spinalkanalstenose immer häufiger auf?
Abbildung 1
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Durch die Veränderung der Alterspyramide in unserer Bevölkerung wird die Anzahl der älteren Menschen immer höher. Dadurch werden Erkrankungen im Sinne von verschleißbedingten Veränderungen der Gelenke und Knochen wie die Spinalkanalstenose häufiger. Die Abbildung 1 zeigt die Bevölkerungspyramide mit der zu erwartende Entwicklung in den nächsten Jahren.

Wie kommt es zu einer lumbalen Spinalkanalstenose?


Eine Spinalkanalstenose kann allein durch eine Degeneration der Bandscheiben, aber auch in Kombination mit knöchernen „Anbauten“ im Wirbelsäulenkanal und Bandverdickungen oder Wirbelgleiten entstehen. So bringt eine degenerativ bedingte Bandscheibenverdickung den Bandapparat der Wirbelsäule zum Erschlaffen. Dies führt zu einer Destabilisierung der Gelenke. Es entwickeln sich Veränderungen in den kleinen Wirbelgelenken, wobei sich diese mit den Bändern und anderen Strukturen verdicken.

Artikelinformationen zu Lumbale Spinalkanalstenose
Autor
Dr. Erik Fritzsche

Dr. med. Erik Fritzsche

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