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Lobektomie (Entfernung eines Lungenlappens) - Komplikationen und Risiken

Komplikationen und Grenzen der Lobektomie


Wie bei jeder anderen Operation auch können auch bei einer Lobektomie allgemeine, narkosebedingte, patientenbedingte und spezielle Komplikationen auftreten. Diese Komplikationen können im postoperativen Verlauf weitere chirurgische Eingriffe nötig machen und dadurch den Krankenhausaufenthalt entscheiden verlängern. Um das Risiko möglicher allgemeiner und spezieller, technisch bedingter Komplikationen zu senken, sollte ein erfahrener Thoraxchirurg die Lobektomie durchführen.

Narkosebedingte Komplikationen der Lobektomie können aufgrund der veränderten Herz- und Lungenfunktion bei Einlungenbeatmung auftreten. Um diese zu vermeiden, sollte ein mit thoraxchirurgischen Eingriffen erfahrener Narkosearzt die Lobektomie anästhesiologisch leiten. Patientenbezogene Komplikationen, vor allem bei stark vorgeschädigtem Lungengewebe, lassen sich meist vor, während und nach der Lobektomie nur in sehr geringem Maße beeinflussen.

Mögliche Komplikationen der Lobektomie sind zum Beispiel Infektionen, Blutungen, eine Lungenentzündung, ein Spannungspneumothorax (dabei wird Luft zwischen Lunge und Brustwand eingeschlossen, wodurch die Lunge kollabiert), eine bronchopleurale Fistel (Verbindung zwischen Bronchien und dem Brustkorb, wodurch Luft oder Flüssigkeit austritt) oder auch ein Emphysem (Eiteransammlung in der Brusthöhle). Mögliche Langzeitfolgen nach der Entfernung eines Lungenlappens, vor allem bei einem COPD-Patienten, bestehen darin, dass der Patient nicht mit der verbleibenden Restlunge zurecht kommt und aus diesem Grunde unter einer chronischen ruhe- oder belastungsabhängigen Kurzatmigkeit (Dyspnoe) leidet.

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