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Laserbehandlung - Hintergrund

Laserbehandlung in der Zahnheilkunde

Vermutlich sind auch Sie schon einmal mit Angst oder zumindest mit leichtem Unbehagen zum Zahnarzt gegangen. Bestimmt war dieses Unbehagen verbunden mit der Erwartung des Bohrgeräusches, einer schmerzhaften, blutigen Behandlung oder starken Beschwerden nach einem Eingriff. Dabei müssen diese Qualen beim Zahnarztbesuch heute nicht mehr sein: Der Laser bietet mittlerweile das, was die meisten von Ihnen sich beim Zahnarzt wünschen – seine sanfte Behandlung, ohne so manche unangenehme Begleiterscheinung konventioneller Methoden.

Immer mehr Patienten stellen deshalb die Frage, ob die ein oder andere Zahnbehandlung nicht auch mit dem Laser durchgeführt werden kann. Zahnärzte, bei denen der Laser regelmäßig zum Einsatz kommt, bestätigen, dass der Zuspruch der Patienten gerade in den letzten drei Jahren enorm zugenommen hat.

Wie der Laser funktioniert

Seit 1989, dem Jahr, in dem die ersten Dentallaser in Deutschland eingeführt wurden, hat sich eine Menge getan. Wirkungsweisen und Einsatzgebiete konnten seither ständig erweitert werden. Mittlerweile gibt es sowohl hoch spezialisierte Laser für fast jede Erkrankung (z.B. Wurzelbehandlungen bei tiefem Karies) als auch Universalgeräte mit einem sehr breiten Indikationsspektrum. Trotz dieser Vielfalt ist das Funktionsprinzip des Laser eigentlich immer gleich: Ein Energiestrahl aus Licht wird mit einer bestimmten Wellenlänge ausgesendet. Beim Aufprall auf das Gewebe wird diese Lichtenergie in Hitze umgewandelt; für den Menschen ist diese allerdings nicht spürbar. Die Art, wie dieses Licht in dem Gerät produziert und auf welche Weise es ausgesandt wird, entscheidet dann über die Wirkungsweise des Laserstrahls auf das Gewebe. Diese Technologie macht es möglich, Erkrankungen sehr viel sanfter zu behandeln, als dies mit herkömmlichen Methoden bisher der Fall ist. Der Zahn wird im Gegensatz zu den herkömmlichen Methoden der mechanischen Behandlung nicht mehr in Schwingung versetzt, es treten daher bei den meisten Behandlungen fast keine Schmerzen mehr auf.

Patienten-Vorteile

Ganz gleich, ob es um die Behandlung einer Zahnfleischentzündung, die Sterilisation eines Wurzelkanals, die Fissurenversiegelung oder die Entfernung von Herpesbläschen oder Aphthen geht – eine Laserbehandlung kann in der Regel in weniger Sitzungen durchgeführt werden als das entsprechende konventionelle Verfahren; es besteht ein geringerer Anästhesiebedarf; die Behandlung ist schmerz- und blutungsarm; und die postoperativen Beschwerden sind bei weitem geringer als bei herkömmlichen Verfahren.

Der Einsatz des Lasers bringt Ihnen also eine ganze Reihe von Vorteilen, die ein neues Licht auf die Zahnmedizin, die Effizienz und den Komfort vieler Behandlungen werfen. Natürlich ist der Einsatz des Lasers eine zahnärztliche Leistung, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht und von den privaten nur in den seltensten Fällen übernommen wird. Dass sich viele Patienten wegen ihres offensichtlichen Nutzens dennoch für eine Laser-Behandlung entscheiden, verdeutlicht die hohe Akzeptanz, die dieses High-Tech-Gerät heute schon genießt.

Kostenübernahme der Laserbehandlung

Leider zahlt die gesetzliche und oft auch die private Krankenkasse die Laserbehandlung nicht, egal in welchem Krankheitsfeld sie zum Einsatz kommt. Spielt man dennoch mit dem Gedanken, die Zahnbehandlung per Laser durchführen zu lassen, sollte man sich vorher einen Kostenvoranschlag für die Behandlung einholen, da die Kosten von Zahnarzt zu Zahnarzt verschieden sind. Wenn sie zusätzlich über eine Zahnzusatzversicherung verfügen, fragen sie bei ihrer Versicherung an, ob eventuell ein Teil der Kosten der Laserbehandlung übernommen wird. Nicht alle Zahnzusatzversicherungen erstatten einen gewissen Betrag, und wenn sie es tun, dann auch nicht für alle Arten der Behandlung. Deshalb einfach Nachfragen!


Verwendete Quellen:
Zahnimplantate & Co., Dr. (H) Peter Borsay, TRIAS-Verlag, ISBN 3830432755

Autor
medfhrer

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