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Krankhaftes Schwitzen Therapie - Hintergrund

Krankhaftes Schwitzen.

Die Klinik am Tor ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die bei krankhaftem Schwitzen eine erfolgreiche Therapie anbietet. Die Hyperhidrosis-Therapie wird von Herrn Dr. Rainer Saffar durchgeführt. Durch die Applikation von Botulinum Toxin wird eine neurogene Blockade der Schweißdrüsen herbeigeführt, die innerhalb weniger Tage zu einer Normalisierung der Schweißproduktion führt.

Warum schwitzen wir eigentlich?

Eigentlich dient das Schwitzen der Thermoregulation, also der Kontrolle unserer Körpertemperatur. Die Regelung erfolgt über das unwillkürliche Nervensystem. Bei manchen Menschen gerät dieser Vorgang aber außer Kontrolle und sie schwitzen nicht nur z. B. bei körperlicher Anstrengung oder in Stresssituationen, sondern praktisch ständig und das in erheblichem Ausmaß. Dabei sind oft nicht nur die typischen Stellen wie Achselhöhlen, Hände, Füße, Haaransatz und Stirn betroffen. Viele Patienten kommen zu uns wegen einer abnormen Schweißproduktion am ganzen Körper.

Erläuterung der Untersuchung bei Krankhaftes Schwitzen.

Wie funktioniert die Botulinum-Therapie bei übermäßiger Schweißbildung?

Anhand eines Jod/Stärketests werden zunächst die Bereiche mit zustarker Schweißproduktion markiert. Danach wird ganz gezielt das Medikament injiziert und dabei ist Präzisionsarbeit gefragt, denn das Mittel soll genau in der Schicht unter der Haut platziert werden, in der die Schweißdrüsen sitzen. Je nach Größe der Flächen dauert das etwa 15 bis 30 Minuten. Allerdings wären die Injektionen ohne Betäubung recht schmerzhaft, so dass sie meistens in örtlicher Betäubung erfolgen. Ängstliche Patienten können auf Wunsch zusätzlich in eine Art Dämmerschlaf versetzt werden.

Methoden bei Krankhaftes Schwitzen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Krankhaftes Schwitzen?

Blieb eine Behandlung der übermäßigen Schweißproduktion und der damit einhergehenden Geruchsbildung mit modernsten Deodorants undAntitranspirants erfolglos, mussten die Betroffenen bis vor kurzem auf die radikale, operative Entfernung der schweißbildenden Drüsen zurückgreifen. Seit einiger Zeit wird nun das schon seit etlichen Jahren in der Schmerztherapie und der kosmetischen Chirurgie sehr erfolgreich angewendete Botulinum Toxin auch bei Schweißpatienten eingesetzt. Es handelt sich um ein hoch wirksames Gift, das in sehr starker Verdünnung therapeutisch genutzt wird.

Risiken und Komplikationen bei Krankhaftes Schwitzen.

Ist mit Nebenwirkungen zu rechnen bei der Botulinum-Therapie?

Bei sachgemäßer Anwendung sind unerwünschte Wirkungen kaum zuerwarten. Gelegentlich berichten Patienten über einen nur kurze Zeitandauernden Kopfschmerz. Auch allergische Reaktionen sind in der Literatur beschrieben, die in der Klinik am Tor allerdings noch nicht beobachtet wurden.

Zukunftsperspektive und Erfolgschancen bei Krankhaftes Schwitzen.

In den allermeisten Fällen versiegt die Schweißproduktion nach wenigen Tagen und die Patienten sind befreit von ihrem Leiden ohne dass andere Funktionen, wie z.B. der Tastsinn in Mitleidenschaft gezogen wären. In den wenigen Fällen, in denen die Wirkung nicht ausreichend ist, kann die Injektion ohne weiteres wiederholt werden. Etwa fünf Prozent erweisen sich allerdings als so genannte Nonresponder. Ihnen kann dann nur eine Operation helfen.

Weitere wichtige ausführliche Informationen zum Thema Schwitzen finden Sie auf http://www.stark-gegen-schwitzen.de/


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