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Leistungen der Krankenversicherung - Medizinische Versorgung in einem Alten- und Pflegeheim

Der Umzug in ein Alten- und Pflegeheim bedeutet eine große Veränderung für den Betroffenen. Umso wichtiger ist es, eine zumindest qualitativ gleichwertige medizinische Versorgung zu erhalten. Bei einem Umzug in ein Alten- und Pflegeheim sollten sie unbedingt beachten:
  • Das Alten- und Pflegeheim ist primär für die Unterbringung und Pflege der Bewohner zuständig. Bei medizinischen Notfällen muss umgehend der Hausarzt des Bewohners konsultiert werden, der über die weiteren Maßnahmen entscheiden muss.
  • Die ärztliche Versorgung erfolgt wie im häuslichen Bereich, da die Alten- und Pflegeheime formal zum Bereich der ambulanten Versorgung gehören. Sie sollten jedoch mit ihrem bisherigen Hausarzt absprechen, ob dieser auch Hausbesuche in ihrem zukünftigen Alten- und Pflegeheim macht. Jeder Bewohner hat das Recht zur freien Arztwahl.
  • Die meisten Alten- und Pflegeheime haben bestimmte Ärzte, die regelmäßig Bewohner des Alten- und Pflegeheimes untersuchen. Falls ihr bisheriger Hausarzt keine Hausbesuche anbietet, können sie in der Regel zukünftig diese Ärzte konsultieren. Ein Gang in die Arztpraxis ist in der Regel nur bei einem Facharzt nötig.
  • Sie haben die Möglichkeit, eine Apotheke Ihrer Wahl zu benennen. Meist haben Alten- und Pflegeheime mit örtlichen Apotheken Serviceverträge. Das Alten- und Pflegeheim kümmert sich dann um die Medikamentenversorgung.
  • Jede medizinische Maßnahmen, die sogenannte Behandlungspflege, kann nur von Pflegefachkräften durchgeführt werden. Darunter zählen Wundversorgung, Medikamentengabe und diverse prophylaktische Maßnahmen. Diese Maßnahmen müssen vorerst vom behandelnden Arzt verordnet werden. Dies gilt auch für Bedarfsmedikation. Die Leistungen der Behandlungspflege werden von den Krankenkassen getragen.
  • Gerade bei Demenzkranken, die ihre Rechte kaum noch wahrnehmen können, ist es wichtig, dass Angehörige oder Betreuer in Absprache mit dem Pflegepersonal sicherstellen, dass regelmäßig allgemeinärztliche wie auch fachärztliche Untersuchungen stattfinden.
  • Zusätzliche medizinische Maßnahmen, wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, medizinische Fußpflege können auf Rezept in Anspruch genommen werden.

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