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Leistungen der Krankenversicherung

Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen


Die gesetzliche Krankenversicherung deckt im Krankheitsfall die Behandlungskosten ihrer Kunden und bezahlt Leistungen, die zur Förderung der Gesundheit und Verhütung von Krankheiten dienen. Seit dem 01.01.2004 wird bei allen in Anspruch genommenen Leistungen eine Zuzahlung von 10 Prozent der Behandlungskosten erhoben; jedoch mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro.

Die Praxisgebühr beträgt beim Arzt 10 Euro pro Quartal und sie wird auch dann fällig, wenn nur ein Rezept ausgestellt wird. Durch einen Überweisungsschein vom Hausarzt entfällt die Praxisgebühr beim Facharzt. Vorsorgeuntersuchungen, Früherkennungstermine, Schutzimpfungen, Schwangerschaftsvorsorge sowie Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sind von der Praxisgebühr ausgenommen.

Belastungsgrenze


Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen sind bestimmte Personen von Zuzahlungen zu Arzneimitteln, Heilmittel und Hilfsmitteln sowie Krankenhausaufenthalten und Kuren befreit. Die gesetzliche Krankenversicherung hat eine bestimmte Belastungsgrenze ermittelt, bis zu dieser Zuzahlungen innerhalb eines Kalenderjahres zu leisten sind. Die Belastungsgrenze beträgt 2 Prozent der Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt für jeden Versicherten und 1 Prozent der Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt für schwerwiegend chronisch Kranke.

Als chronisch krank gilt ein Patient, der sich in einer Dauerbehandlung befindet, welche mindestens einen Arztbesuch pro Quartal für mindestens ein Jahr erforderlich macht. Darüber hinaus muss der Patient in Pflegestufe 2 oder 3 eingestuft sein oder eine Erwerbsminderung von wenigstens 60 Prozent vorweisen. Wird von einem niedergelassenen Arzt bescheinigt, dass durch das Absetzen bestimmter Behandlungen (medizinische Behandlung, Psychotherapie, Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln oder Behandlungspflege) eine lebensbedrohliche Verschlimmerung des Zustandes verursacht wird, die Lebenserwartung vermindert wird oder die Lebensqualität des Patienten beeinträchtigt wird, so gilt diese Person ebenfalls als chronisch krank.

Die Belastungsgrenze wird aus dem Bruttoeinkommen des Betroffenen ermittelt. Zu diesem Bruttoeinkommen werden zusätzlich die Einnahmen anderer im gemeinsamen Haushalt lebender Personen, die zur Aufrechterhaltung des Lebensunterhaltes beitragen, addiert. Von dieser Summe wird für jede einzelne Person ein von den gesetzlichen Krankenkassen festgelegter Freibetrag abgezogen. Von diesem Ergebnis, das zu berücksichtigende Familieneinkommen, errechnet sich die jährliche Belastungsgrenze mit 1 oder 2 Prozent. Das Erreichen der Belastungsgrenze muss durch Quittungen oder Nachweishefte dokumentiert werden und der gesetzlichen Krankenkasse gemeldet werden. Versicherte, die von einer Zuzahlung befreit sind, erhalten eine Bescheinigung von ihrer gesetzlichen Krankenkasse, welche dem Arzt vorgelegt werden muss.

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