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Kiefer- und Gesichtsschmerz - Hintergrund / Einleitung

Kiefer- und Gesichtsschmerzen

Kiefer- und Gesichtsschmerzen können sehr verschiedene Ursachen haben: Erkrankungen von Nerven des Gesichts, Nasennebenhöhlen, Ohren, Speicheldrüsen und viele andere Strukturen gehören dazu. Abgesehen von den Zahnschmerzen behandeln Zahnärzte Kiefer- und Gesichtsschmerzen in der Regel nur, wenn die Kaumuskulatur oder die Kiefergelenke die Schmerzen verursachen.

Derartige Schmerzen nennt man „temporomandibuläre Dysfunktionen“ (=TMD) oder „Myoarthropathien des Kausystems“ (=MAP). Sie gehören zu den Schmerzen der Muskeln und des Skeletts, also den muskuloskelettalen Schmerzen, genau wie Rücken- oder Nackenschmerzen. Zwischen 4–12% der Bevölkerung leidet jährlich an TMD, jedoch meistens nur für kurze Zeit, da TMD eine gutartige und selbstbegrenzende Erkrankung sind, die meistens ohne Behandlung wieder verschwinden. Bei einigen Betroffenen dauern die Schmerzen oder auch Bewegungseinschränkungen längere Zeit an und erreichen große Schmerzstärke. Der Behandlungsbedarf wird allein vom Patienten selbst bestimmt.

Die genauen Ursachen der TMD sind unbekannt. Sicher ist, daß Zähne und Zahnstellung nur einen geringen Einfluß haben, und ebenso sicher ist die große Bedeutung von Streß und anderen psychischen Problemen. Leider sind Zahnärzte oft geneigt, ohne gute Begründung bei TMD teure und riskante Eingriffe an den Zähnen anzubieten. Solche Eingriffe sollten in aller Regel vermieden werden


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