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Hüftdysplasie - Diagnose

Diagnose der Hüftdysplasie


Je jünger das Kind ist, umso leichter kann eine Hüftdysplasie und sogar eine angeborene Hüftluxation übersehen werden. Die früher im Vordergrund der Diagnostik stehenden klinischen Untersuchungszeichen (z. B. Ortolani-Zeichen, ein hör- und spürbares Schnappen des Gelenkes; Abspreizbehinderung der Oberschenkel; Faltenasymmetrie am Gesäß; Beinverkürzung; Bewegungsarmut) sind fehleranfällig und auch für erfahrene Untersucher bei weitem nicht für eine sichere Diagnose ausreichend. Auch das Röntgenbild ist bei ganz jungen Kindern kein gutes Diagnosemittel, da die rein knorpeligen Gelenkanteile im Röntgen noch gar nicht abgebildet werden.

Untersuchungsverfahren der Wahl ist die fachgerecht durchgeführte Ultraschalluntersuchung des Säuglings, die regelmäßig bereits kurz nach der Geburt und zu im Vorsorgeheft gelisteten Regelterminen erfolgen muss. Die Einteilung der Dysplasie erfolgt dann auch gemäß dem sonographischen Untersuchungsbefund:
  • Typ I = gesund
  • Typ II a und b = Reifungsverzögerung
  • Typ II c = Gefährdungsbereich mit bereits steiler Pfanne
  • Typ D = Hüfte am Dezentrieren
  • Typen III und IV = in unterschiedlichem Ausmaß bereits 'herausgerutschte' Hüftköpfe mit entsprechend fehlgeformten Pfannen

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