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Hüftarthrose - Nachbehandlung / Rehabilitation

Nach der Implantation des künstlichen Hüftgelenks


Im Normalfall darf das Implantat sofort belastet werden. Im postoperativen Verlauf ist gerade bei der Hüftendoprothetik durch eine exzellente Schmerztherapie eine frühe Schmerzfreiheit möglich. Ein tief in das Gelenk eingelegter Katheter mit Lokalanästhetikum erlaubt es den Patienten, schmerzfrei früh zu üben, zu belasten und zu laufen, nach einem ca. 11-tägigem stationären Aufenthalt entweder in die ambulante Rehabilitation zu wechseln oder in einer drei- bis vierwöchigen stationären Nachbehandlung noch weiter die Ergebnisse zu verbessern. Natürlich sind oft schon vor der Operation ein erheblicher Muskelschwund und eine Bewegungseinschränkung eingetreten, die danach wieder auftrainiert werden müssen. Gehstützen sollten so lange genommen werden, wie sich der Patient unsicher fühlt. Sie sollten nicht zu früh abgelegt werden, damit kein watschelnder, hinkender Gang entsteht und dann leider das Ergebnis beeinträchtigt wird.

Nach Abschluss der ersten Reha-Phase sollte eine Kontrolle mit Röntgen und klinischer Untersuchung erfolgen. Wir empfehlen danach unseren Patienten nach einem Jahr, nach fünf sowie nach zehn Jahren und danach wieder jährlich eine Kontrolluntersuchung, um eventuellen Verschleiß frühzeitig zu erkennen und mit kleineren Maßnahmen wieder behandeln zu können.

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