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Hirnnerventumore - Hintergrund / Einleitung

Die Hirnnerventumoren gehen von den Hüllstrukturen der Nerven, den sog. Schwann´schen Zellen, aus und sind in der Regel gutartig (Grad WHO I). Eine Ausnahme bilden die seltenen  bösartigen sog. neurogenen Sarkome (Grad WHO III-IV).

Akustikusneurinom

Dieser Tumor ist der bekannteste Vertreter der Hirnnerventumoren. Der Tumor wächst von den Hüllstrukturen des Hör- und Gleichgewichtsnerven aus und ist gutartig. Ausgehend von seinem Ursprung wird er durch Schwindel, Gleichgewichts- und Hörstörungen auf sich aufmerksam machen. Mitunter kann er eine beträchtliche Größe erreichen. Die wichtigste Untersuchungsmethode ist auch hier die CT (Computertomographie), unter Umständen auch die MRT (Magnetresonanztomographie).

Therapie der Wahl ist wiederum die operative Tumorentfernung, um einem drohenden Hörverlust und einer Schädigung benachbarter Hirnstrukturen vorzubeugen. Manchmal kann keine vollständige Tumorentfernung erfolgen, es wird eine Tumorreduktion vorgenommen und der Betroffene regelmäßig überwacht, um ggf. eine nochmalige Operation anzuschließen.

Die Prognose des Akustikusneurinoms ist gut, allerdings kann bei der Operation der Hör- oder der Gleichgewichtsnerv nicht immer erhalten bleiben.


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