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Heuschnupfen - Nebenwirkungen und Folgen

Komplikationen bei Heuschnupfen


Heuschnupfen-Patienten leiden oft über Wochen bis Monate unter gereizten oder blockierten Atemwegen. Die entzündete Nasenschleimhaut reagiert auch gegenüber anderen Reizen empfindlich: Staub, Zigarettenrauch oder Temperaturwechsel bringen noch Wochen nach Abklingen des Heuschnupfens die Nase erneut zum Fließen. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen geht der Heuschnupfen in allergisches Asthma über. Ein Vorgang, der auch „Etagenwechsel“ genannt wird, weil die Krankheit sich von den oberen zu den unteren Atemwegen verlagert hat. Diese Komplikation macht aus einer harmlosen Allergie eine potenziell gefährliche und ist daher besonders gefürchtet. Durch rechtzeitige und korrekte Therapie des Heuschnupfens kann der Etagenwechsel häufig verhindert werden.

Heuschnupfen bei Kindern


Bereits jedes dritte Kind im Alter von zwölf Jahren leidet an einer Allergie, 30 Prozent davon an allergischem Schnupfen, Neurodermitis oder Asthma. Gerade bei betroffenen Kindern ist die Lebensqualität enorm beeinträchtigt, wenn sie nicht mehr beschwerdefrei im Freien spielen und toben können. Schon im Mutterleib kann sich die Anlage für eine Allergie bilden, oft gefördert durch Rauchen während der Schwangerschaft. Diese anfänglich meist harmlose Prädisposition der Säuglinge kann sich mit fortschreitendem Alter zu Pollen-, Tierhaar- oder Hausstauballergien weiterentwickeln, die oft zu spät und zu unspezifisch behandelt werden.

Weil Eltern nicht rechzeitig über die Erkrankung und die Therapiemöglichkeiten informiert werden, geht wertvolle Behandlungszeit verloren. Dabei scheint etwa eine Hyposensibilisierung gerade dann am besten zu wirken, wenn die Allergie noch nicht lange besteht und nur wenige Allergien gleichzeitig zu behandeln sind. Leider ist es nicht so, dass eine Allergie sich bei Kindern mit den Jahren „rauswächst“. Unbehandelt kann sie sich deutlich verschlimmern, und bei einem Etagenwechsel drohen asthmatische Beschwerden, unter denen die Kinder ihr Leben lang leiden. Deshalb sollten gerade im Kindesalter bereits erste Symptome ernst genommen und direkt behandelt werden.

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