Schliessen
medführer Arzt- und Kliniksuche


medführer Startseite » Lunge » Krankheiten » Heuschnupfen » Hintergrund / Einleitung

Heuschnupfen - Hintergrund / Einleitung

Heuschnupfen


Die Zahl der Allergiker steigt von Jahr zu Jahr an. Mittlerweile leiden rund zwölf Millionen Deutsche an einer Allergie. Heuschnupfen wird, anders als der normale Schnupfen, nicht durch Viren, sondern durch Pollen verursacht. Mit dem Frühling beginnt für Heuschnupfen-Geplagte eine anstrengende Zeit: Pollen bestimmter Bäume, Gräser, Getreidesorten und Kräuter rufen bei den Betroffenen verquollene Nasen, jukkende und tränende Augen und einen ständigen Niesreiz hervor.

Ursachen für Heuschnupfen


Pollenallergien wie Heuschnupfen haben in den letzten Jahren stetig zugenommen; die Ursachen dafür sind multifaktoriell. Eine wichtige Rolle scheint die erhöhte Belastung der Luft mit Schadstoffen zu spielen, die sich an die Pollen anlagern und sie aggressiver machen. Die Pollensaison unterscheidet sich von Land zu Land und kann sogar in den einzelnen Regionen verschieden sein. Generell lässt sich jedoch sagen: Von Februar bis April haben die Bäume ihre Hauptblütezeit. Zu dieser Zeit sind es meistens die Frühblüher Hasel, Erle und Birke, die Heuschnupfen verursachen. Zwischen Mai und Juli blühen die Gräser. Ein Heuschnupfen, der später auftritt oder das ganze Jahr über anhält, wird meistens durch Pilzsporen verursacht.

Entstehung von Heuschnupfen


Pollen enthalten Eiweißstoffe, die bei entsprechend sensibilisierten Menschen zu einer Überreaktion des Immunsystems führen. Die Pollenallergie ist nicht angeboren, sondern sie entwickelt sich erst durch mehrmaligen Kontakt mit den Allergenen. Die Veranlagung selbst wird über die Gene weitergegeben. Kinder von Allergikern tragen ein deutlich höheres Risiko an Heuschnupfen zu erkranken. Dasselbe gilt, wenn die Eltern starke Raucher sind oder die Kinder als Babys nicht oder nur für kurze Zeit gestillt wurden.

Erkrankungsgipfel bei Heuschnupfen


Obwohl erste Anzeichen von Heuschnupfen bereits bei fünf- bis sechsjährigen Kindern auftreten können, ist die Pollenallergie eine typische Erkrankung von Schulkindern. Manchmal macht sie sich sogar erst in der Pubertät bemerkbar. Der Höhepunkt der Beschwerden von Heuschnupfen liegt meist zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr, aber auch ältere Menschen leiden zunehmend unter Heuschnupfen.

Als Autor anmelden

Spezialisten finden

Hier finden Sie Ihren Allergologen und Lungenspezialisten

Ärzte fragen

Sie suchen einen Spezialisten?
medführer hilft Ihnen weiter.
Senden Sie Ihre Anfrage an unsere Ärzte in Kliniken und Praxen.

zum Anfrageformular

Anzeigen Service