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Parkinson (Parkinson-Krankheit, Morbus Parkinson) - Behandlung / Therapie

Wie wird die Parkinson-Krankheit behandelt?


Die Parkinson-Krankheit kann zwar bis heute nicht geheilt werden. Doch stehen sehr wirksame Medikament zur Verfügung, die die Symptome gut behandeln können. Im wesentlichen wird der Mangel am Botenstoff „Dopamin“ durch sogenanntes „L-Dopa“ in Tablettenform ersetzt. Bei jüngeren Patienten, etwa unter 70 Jahren kommen zudem auch Ersatzstoffe, zum Beispiel „Dopaminagonisten“ zum Einsatz. Für etwa 10 Jahre lässt sich die Beweglichkeit gut alleine mit Tabletten beeinflussen. Im weiteren Verlauf kommt es aber häufig zu „Fluktuationen“, d.h. Schwankungen der Beweglichkeit über den Tag hinweg, weil die Tabletten nicht mehr lange genug wirken. Dann können zusätzliche Medikamente, die den Abbau von L-Dopa hemmen, eingenommen werden.


Des weiteren können zunehmende Schwankungen der Beweglichkeit mit intensiveren Behandlungsmethoden wie der Tiefen Hirnstimulation oder durch Medikamentenpumpen sehr erfolgreich behandelt werden. Für die Nebensymptome gibt es darüberhinaus eine Vielzahl an weiteren Behandlungsoptionen durch verschiedenste Medikamente. Störungen des Denkens (Demenz) können zum Beispiel gesondert mit Tabletten oder einem Pflaster behandelt werden, um den Botenstoff Acetylcholin im Gehirn zu erhöhen. Sehr wichtig sind aber im Allgemeinen auch regelmäßige Krankengymnastik und Sprechtherapie.

Artikelinformationen zu Parkinson (Parkinson-Krankheit, Morbus Parkinson)
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Univ.-Prof. Dr. med. Alfons Schnitzler

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