medfuehrer - medizinische Transparenz Login
  • Home 
  • Kontakt 
  • Sitemap

Orthopädie - Unfallchirurgie

- Orthopäden - Unfallchirurgen - Rheumatologen
- Fachredaktion zu Orthopädie und Sportmedizin

medführer Startseite » Ratgeber Gesundheit » Orthopädie » Krankheiten » Osteoporose (Knochenschwund) » Hintergrund / Einleitung

Osteoporose (Knochenschwund) - Hintergrund / Einleitung

Informationen zur Osteoporose

Die Osteoporose ist eine weit verbreitete Erkrankung, an der allein in Deutschland mehrere Millionen Menschen leiden. Es kommt bei der Osteoporose zu einer Verringerung der Knochenmasse und einer Veränderung der Knochenstruktur. Als Folge wird der Knochen weniger stabil und kann leichter brechen.

Das Knochengewebe wird zeitlebens abund aufgebaut. Im Idealfall und bei jungen, knochengesunden Erwachsenen, besteht ein Gleichgewicht zwischen Knochenabbau und Knochenaufbau. Mit etwa 30 Jahren hat jeder Mensch seine größte Knochenmasse erreicht, die nachfolgend (um ca. 0,5 bis 1 % pro Jahr) abnimmt. Wenn diese Abnahme der Knochensubstanz schneller als bei einem Knochengesunden verläuft (z.B. um 2 bis 5 %), entwickelt sich eine Osteoporose. Wird eine bestimmte Grenze der Knochenfestigkeit dabei unterschritten, so besteht eine zunehmende Bruchgefahr.

Ursachen der Osteoporose

Jede 3. Frau und jeder 5. Mann über 50 Jahre leiden an einer Osteoporose. Knochenbrüche können dann bereits bei relativ harmlosen Einwirkungen auftreten, z.B. Rippenbrüche beim Husten oder Wirbelkörper bei geringer Belastung der Wirbelsäule. Die Entwicklung der Osteoporose ist bis zum Auftreten von Brüchen weitgehend schmerzlos. Brüche sind häufig Ursache für die Größenabnahme und die Rundrückenbildung älterer Menschen (s.g. Buckel). Besonders gefürchtet ist der Bruch des Oberschenkelhalses bei älteren Menschen, da dies zu bleibender Behinderung führen kann.

Bei etwa 30 bis 40 % aller Frauen kommt es nach den Wechseljahren zu einer Osteoporose, weil die Produktion der weiblichen Hormone (in erster Linie der Östrogene) und damit deren bremsender Einfluss auf die Knochen abbauenden Zellen (Osteoklasten) ausbleibt. Doch nur etwa ein Drittel aller Frauen erkrankt später an einer Osteoporose. Männer erkranken deutlich seltener.

Von einer sekundären Osteoporose spricht man, wenn diese als Folge anderer Erkrankungen, z.B. entzündlich-rheumatische Erkrankungen, wie rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Schilddrüsenüberfunktionen und andere seltenere Hormonstörungen, chronische Magen- Darm-Erkrankungen mit gestörter Kalziumaufnahme auftritt. Ungünstige Ernährungsfaktoren, insbesondere phosphatreiche Lebensmittel und eine Kalziumarme Ernährung, aber auch Bewegungsmangel und bestimmte Medikamente (z.B. Kortisonpräparate), können ebenfalls zu einer Osteoporose beitragen.

letzte Aktualisierung: 25.01.2010
Autor - Dr. J. Lautenschläger 
Als Autor anmelden

Weitere Informationen zum Thema

Spezialisten finden

Hier finden Sie Ihren Orthopäden, Unfallchirurgen und Rheumatologen


Fach-Redaktion Schnellsuche

Krankheit, Fachbereich (Herz, Brustkrebs, Orthopädie usw.) eingeben und Schnellsuche starten


Arzt- und Klinik-Schnellsuche

Suchbegriff z.B. Fachbereich, Stadt und/oder Arztname eingeben - und die Suche starten.



Fachportalauswahl

Umfangreiche medizinische Informationen über Krankheiten, Behandlungen und Vorsorge-untersuchungen... Wählen Sie...

Anzeigen Service

medicalsports