
Die Hyaluronsäure-Therapie als konservative Behandlung bei Gelenkverschleiß
Die Hyaluronsäure-Therapie bei Gelenkverschleiß bedeutet die Möglichkeit, einen operativen Eingriff hinauszögern zu können, und bietet den Vorteil der kurzen Behandlungsdauer einmal jährlich.
Was ist Arthrose?
Geschätzte 40 Millionen Menschen in Europa leiden an Arthrose. Dadurch bedingt müssen ca. 180.000 Hüft- und etwa 90.000 Kniegelenke jährlich durch künstliche Gelenke ersetzt werden.
Durch das Erreichen eines immer höheren Lebensalters ist jedoch eine Abnutzung und schließlich ein Schwund der Gelenkknorpel (insbesondere an Hüfte und Knie) infolge von Arthrose schon obligat geworden. Zunehmend Jüngere sind, infolge falscher Haltung, Leistungssport und falscher Ernährung (dadurch Übergewicht), bereits ebenfalls vom Gelenkschwund betroffen.
Damit unsere Gelenke im wahrsten Sinne des Wortes „reibungslos“ funktionieren, bestehen die Gelenkflächen aus Knorpelmasse. Diese widerum werden durch die Gelenkflüssigkeit (Hyaluronsäure) ernährt, die in der Gelenkinnenhaut gebildet wird. So umspült wird gemeinsam mit der Knorpelmasse ein optimaler Schutz und eine gute Beweglichkeit der Gelenke geschaffen.
Symptome der Arthrose
Ist nun infolge von Knorpelschwund die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt, so kommt es zu Schmerzen in den Gelenken infolge Reibung. Durch die abnehmende Knorpelsubstanz wird weniger und qualitativ schlechtere Hyaluronsäure gebildet. Diese reicht schließlich nicht mehr aus, um den Knorpel ausreichend zu ernähren. Es entsteht ein Teufelskreis.
Zunehmende Bewegungseinschränkungen in den betroffenenen Gelenken sind die Folge.
| Autor -
Claudia Baier |
|
Als Autor anmelden |
Hier finden Sie Ihren Orthopäden, Unfallchirurgen und Rheumatologen