
Bei der Sinusvenenthrombose kommt es durch einen langsam entstehenden Verschluss einer Vene oder eines der großen venösen Gefäße im Gehirn zu einer Druckerhöhung im Gefäßsystem. Blut fließt hinein, aber nicht mehr heraus. Es treten rote Blutkörperchen in das umgebende Hirngewebe aus.
Man unterscheidet zwei Arten von Sinusvenenthrombosen, eine nicht entzündliche (aseptische) und eine entzündliche (septische).
Die nicht entzündliche Sinusvenenthrombose tritt vor allem im Erwachsenenalter auf. Eine erhöhte Thromboseneigung entsteht z.B. durch Blutveränderungen, durch Einnahme der „Pille“, durch eine Schwangerschaft, Bluterkrankungen (Leukämien), Operationen oder bei einem Tumor.
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