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Lymphome: Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphome - Hintergrund / Einleitung

Maligne Lymphome: Hodgkin-Lymphom (Morbus Hodgkin) und Non-Hodgkin-Lymphom


Ein malignes Lymphom ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, dem u.a. Lymphknoten, Milz und Thymusdrüse angehören. Maligne Lymphome gehen von Lymphozyten aus, weißen Blutkörperchen mit Aufgaben in der Immunabwehr, und lassen sich in zwei große Gruppen einteilen: Hodgkin-Lymphome und Non-Hodgkin-Lymphome (NHL).


Hodgkin-Lymphom versus Non-Hodgkin-Lymphom


Während der Morbus Hodgkin (Hodgkin-Lymphom) ein klar definiertes Krankheitsbild ist, unterscheidet man bei den Non-Hodgkin-Lymphomen nach Verlaufsmerkmalen und Ursprungszellen zahlreiche Unterformen. Maligne Lymphome machen rund 5 % aller Krebserkrankungen aus. An einem Hodgkin-Lymphom erkranken in Deutschland jährlich ca. 2000, an Non-Hodgkin-Lymphomen, überwiegend an wenig bösartigen und langsam verlaufenden Formen, ca. 12 500 Menschen. Die Ursachen sind weitgehend ungeklärt, bei einigen Formen wird die Beteiligung von Viren diskutiert, bei NHL u.a. auch ionisierende Strahlen.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012

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