In Deutschland werden pro Jahr etwa 3300 Fälle von Kehlkopfkrebs neu entdeckt. Männer sind 5- bis 7mal häufiger betroffen, aber bei Frauen nimmt die Erkrankung zu. Die meisten Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnosestellung zwischen 50 und 70 Jahre alt. Kehlkopfkrebs entsteht überwiegend in der Schleimhaut, die das Organ auskleidet, in rund zwei Drittel der Fälle im Bereich der Stimmbänder. Hauptrisikofaktor ist, wie auch bei
Lungenkrebs, das
Rauchen: 50 bis 80 % der Patienten sind starke Raucher. Alkoholkonsum verstärkt den Effekt des Rauchens und erhöht das Risiko weiter. Weiterhin gilt der (meist berufliche) Kontakt mit Asbest, Lösungsmitteln, Chromsalzen und Nickelverbindungen in Form von Stäuben als erkrankungsfördernd. Chronische Kehlkopfentzündungen, bestimmte Schleimhautveränderungen, die als weiße Flecken in Erscheinung treten, und Schleimhautwucherungen an den Stimmbändern, sog. Papillome, werden als Vorstufen von Kehlkopfkrebs angesehen.
letzte Aktualisierung: 25.01.2010
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