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Katzenseuche

Katzenseuche

Weitere Bezeichnungen: Parvovirose, Katzenstaupe, Panleukopenie, Felines Panleukopenievirus

Das Virus der Katzenseuche (Panleukopenie) ist eng mit dem Erreger der Parvovirose oder „Katzenseuche des Hundes“ verwandt. Eine Übertragung vom Hund auf die Katze ist möglich.

Ursachen der Katzenseuche

Die Katzenseuche ist eine höchst ansteckende Erkrankung, die durch ein sehr kleines Parvovirus ausgelöst wird. Parvoviren werden meist über die Schleimhaut von Maul oder Nase aufgenommen. Nach einer Inkubationszeit von vier bis sechs Tagen schwärmt das Virus über das Blut in alle Organe aus und zerstört bevorzugt weiße Blutkörperchen und Darmzellen.

Besonders junge Kätzchen erkranken schwer und oft auch tödlich. Bei älteren Katzen werden häufig nur milde Symptome beobachtet.

Ansteckung mit Katzenseuche

Infizierte Katzen scheiden das Virus mit allen Körperflüssigkeiten (Speichel, Blut, Kot, Urin) aus. Parvoviren sind sehr widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen wie Kälte oder sogar Fäulnis. Sie können in einer verseuchten Umgebung monatelang überleben. Eine Ansteckung ist daher auch indirekt über Gegenstände wie Futternäpfe, Transportboxen und Kleidung möglich.

Leitsyptome der Katzenseuche

  • Erbrechen
  • Durchfall

Symptome der Katzenseuche


Die typischen Symptome von Katzenseuche sind Mattigkeit, Futterverweigerung, Erbrechen und hohes Fieber (40°C bis 41°C). Das Fieber sinkt mit fortschreitender Erkrankung und entwickelt sich durch die starken Schäden des Abwehrsystems zu einer Untertemperatur. Erbrechen und Durchfall sind häufig blutig und treten massiv auf. Dadurch entstehen sehr schnell starke Flüssigkeitsverluste, die zur Austrocknung der Katze führen. weiterlesen

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