Krampfadern-Behandlung
Das Spektrum der Methoden zur Krampfadern-Behandlung hat sich in den letzten 10 Jahren durch die Katheterverfahren deutlich erweitert, so dass auch Risikopatienten (z.B. Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beinen, Patienten unter Marcumar-Therapie) nebenwirkungsarm an ihren Venenleiden behandelt werden können.
Wann ist eine Krampfadern-Behandlung angezeigt?
Akute und chronische Venenkrankheiten gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern in der deutschen Bevölkerung. Krampfadern sind nicht nur unschön, sondern können aufgrund des gestörten Blutflusses in den Venen Beinbeschwerden bereiten. Sie können zu Hautveränderungen, zu Venenentzündungen, zum offenen Bein und zur
Thrombose der tiefen Venen mit der Gefahr einer
Lungenembolie führen. Die krankhaften Gefäßveränderungen führen zu einer Verlangsamung und teilweise auch fehlgerichteten Strömung des Blutes. Hierdurch können irreparable Schäden an den tiefen Beinvenen entstehen.
Vor der Krampfadern-Behandlung: Untersuchungsmethoden
Die modernen Untersuchungsmethoden zur Feststellung eines Venenleidens umfassen in der Regel die sog. digitale Photoplethysmographie (dPPG), mit der optisch die Wiederauffüllzeit der Venen gemessen wird, die Doppler-Untersuchung und die farbkodierte Duplexsonographie (FCDS). Die FCDS ist die Methode der Wahl zur
Planung der weiteren
Therapie, da mit ihr die Venen und deren Blutfluss bildlich dargestellt werden.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
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