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Gefäßstützen (Stents) - Hintergrund

GefäßstStents mittels Ballonkatheterütze (Stent)


Verengungen der Herzkranzarterien können unter anderem mittels Implantation von einem oder mehreren Stents (Gefäßstützen) behandelt werden. Stellen sich keine Komplikationen ein, kann der Patient in der Regel bereits am Tag nach der Stent-Implantation die Klinik verlassen.


Gefäßalterungsprozesse (Atherosklerose / Arteriosklerose), die durch verschiedene Risikofaktoren wie Rauchen, cholesterinreiche Ernährung oder Zuckerkrankheit beschleunigt werden, führen zu Ablagerungen in den Herzkranzarterien, so genannte Koronarplaques. Erreichen diese eine bestimmte Größe, entsteht eine Verengung der Herzkranzarterie (Stenose) und die Durchblutung des Herzmuskels wird vermindert. Die Behandlung solcher Verengungen kann neben der Ballonaufdehnung auch mittels Stentimplantation erfolgen. Stents sind im Prinzip mit einem kleinen Röhrchen vergleichbar, das aus einem Drahtgeflecht besteht. Sie werden in die Herzkranzarterie eingesetzt, um die Arterie offen zu halten. Bei dem Großteil der heutzutage durchgeführten Behandlungen (ca. 75 %) von Verengungen werden ein oder mehrere Stents eingesetzt, um das Gefäß offen zu halten, ähnlich wie ein Tunnel auch abgestützt werden muss.
letzte Aktualisierung: 13.07.2010
Autor - Dr. med. Eggebrecht 
Autor - Prof. Dr. med. R. Erbel 
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