Abteilungsinfo inklusive Tumortherapie
Diagnostik und Therapie in der HNO-Klinik sind eingelassen in ein interdisziplinäres Konzept für Kopf-Hals-Tumoren an der MHH. Aufgabe der HNO-Klinik ist die Diagnostik unter Einsatz endoskopischer Verfahren wie der In-vivo-Schleimhautdiagnostik, der Bildgebung, auch mittels PET sowie der gezielten Biopsie. In Abhängigkeit von Art und Ausbreitung der Erkrankung erfolgt die Behandlung nach Abstimmung im Tumorboard Kopf-Hals-Tumoren. Bezüglich der konservativen Behandlung von Tumoren bestehen internationale Studien zur Behandlung nach den neusten Erkenntnissen der Radio- und Chemotherapie.
Die Operationstechnik basiert auf modernen, funktionserhaltenden Verfahren. Dabei kommt der mikroskopisch-endoskopisch-gestützten Tumorresektion mit Laserverfahren eine wesentliche Bedeutung zu. Bei ausgedehnten Tumorresektionen werden Rekonstruktionen im Bereich der Luft- und oberen Speisewege mit Verfahren der plastischen Chirurgie wie freie Gewebetransplantation und biokompatible Implantate durchgeführt.
Wissenschaft
Forschung und Lehre:
Wesentlicher Forschungsschwerpunkt ist der Einsatz von intraoperativen Orientierungssystemen zur Beurteilung und sicheren Entfernung von bösartigen Tumoren. Im Rahmen internationaler Kooperationen bestehen Forschungsprojekte zur Förderung des Einsatzes von Navigationsgeräten bei der Resektion von bösartigen Tumoren insbesondere der Schädelbasis. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt besteht in der intraoperativen Anwendung des Ultraschalls bei Weichteileingriffen.