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Häufige Fragen zu Brustkrebs – FAQs

Häufige Fragen zum Thema Brustkrebs

Ist Brustkrebs vererbbar?
Brustkrebs tritt leider in manchen Familien häufiger auf. Jedoch sind bei nur ca. 3 % der Frauen mit Brustkrebs Genveränderungen bekannt (Brustkrebsgenen BRCA1 und BRCA2), die für die Erkrankung verantwortlich gemacht werden. Werden diese Mutationen in den Genen nachgewiesen, erhöht sich das Risiko im Lauf des Lebens an Brustkrebs zu erkranken um bis zu 80%. In allen anderen Fällen – auch bei familiärer Häufung – ist heutzutage die Ursache nicht bekannt.
 
Muss ich an meiner Krebserkrankung versterben?
Krebs früh erkannt kann heute in der Mehrzahl der Fälle geheilt werden. Bei einigen Krebserkrankung sind die Heilungschancen weiterhin sehr schlecht, bei anderen wie z.B. dem Brustkrebs in frühen Stadien aber extrem gut (>80%). Voraussetzung ist die moderne Therapie in einem Zentrum durch ein Team von Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen (Diagnostik, operative Therapie, Strahlentherapie, medikamentöse Behandlung).
 
Welche Untersuchungen sind sinnvoll zum Ausschluss von Brustkrebs?
Der Standard ist nach wie vor die Mammographie. Ergänzend zur Mammographie sollte ein Ultraschall von der Brust erfolgen. Die Durchführung einer Kernspintomographie ist kein Standard und speziellen Indikationen vorbehalten (z.B. bei familiärer Belastung).
Bei Verdacht auf Brustkrebs anhand der Klinik bzw. der Bildgebung muss eine Biopsie durchgeführt werden. Unter einer Biopsie versteht man die Entnahme einer Gewebeprobe aus dem verdächtigen Gewebe. Nur die mikroskopische Untersuchung der Gewebeprobe der Brust kann endgültig Klarheit darüber geben, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist.
 
Können Mammographien Brustkrebs auslösen?
Bei der Mammographie muss die Härte der Strahlung relativ hoch sein, um eine diagnostischen Beurteilung zuzulassen. Da jedoch allein die Mammographie in der Lage ist, die Vorstufe des Brustkrebes (Carcinoma in situ) oder Brustkrebs im Frühstadium darzustellen, ist sie eine absolute Notwendigkeit. Eine Entstehung von Brustkrebs durch die Strahlung selbst ist aber als unwahrscheinlich einzustufen.
 
Wer kann brusterhaltend operiert werden?
Die brusterhaltende Therapie ist heute das operative Standardverfahren.
Durch diese neue Technik können bei Erhalt der Brust gleich gute Heilungsergebnisse erzielt werden, wie früher nach Amputation der Brust. Unbedingte Voraussetzungen für die brusterhaltende Operation sind jedoch, dass der Tumor weder Haut, noch Brustwand mit befallen hat und der Tumor eine bestimmte Größe nicht überschreitet. Eine vollständige Entfernung des Tumors mit einem Sicherheitssaum von 1-2 cm im gesunden Gewebe ist absolut notwendig. Auch eine anschliessende Bestrahlung ist obligat.
 
Welche Nebenwirkungen hat eine Bestrahlung der Brust?
Während der Bestrahlung können Rötungen und Schwellung der Haut auftreten, wie bei einem starken Sonnenbrand. Längerfristig kann die Brust narbig verhärten, die Pigmentierung der Haut kann sich verstärken und die Brust kann kleiner werden. Die Entstehung von Lungenkrebs, Lungenfibrose oder Herzschwäche ist mit den modernen Bestrahlungstechniken deutlich geringer geworden.
 
Was ist der Wächter- bzw. Sentinellymphknoten?
Der Wächter-Lymphknoten, auch Sentinel node genannt, ist derjenige Lymphknoten, zu dem die Lymphe aus dem Tumorgebiet als erstes abfließt. Erst danach erreicht die Lymphe weitere Lymphknoten im Gebiet der Achselhöhle. Dieser Lymphknoten „wacht“ also in gewissem Sinne über die anderen Lymphknoten. Er ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der erste Lymphknoten, in dem sich Tumorzellen ansiedeln.
Um die Zahl der entfernten Lymphknoten gering zu halten, entfernt der Chirurg somit zunächst nur diesen Wächterlymphknoten. Findet der Pathologe in der feingeweblichen Untersuchung während der Operation keine Tumorzellen, verzichtet der Chirurg auf die Entfernung weiterer Achsellymphknoten. Enthält der Wächter-Lymphknoten Krebszellen, müssen weitere Lymphknoten entfernt und auf Tumorzellen untersucht werden.
 
Brauche ich eine Chemotherapie?
Eine Chemotherapie wird nur dann empfohlen, wenn nach sorgfältigem Abwägen im interdiszplinären Tumorboard ihr Nutzen um vieles größer eingeschätzt wird als ihr Risiko. Das Ziel der Chemotherapie ist, die Bildung von Metastasen zu verhindern - oder - sofern schon Metastasen vorliegen, deren Wachstum zu hemmen oder sie zu zerstören. Langjährige Erfahrung im Umgang mit Chemotherapien aller Art und moderne Begleitmedikamente senken das Risiko für Kurzeit- oder Langzeitschäden weiter. Zusätzlich sind Chemotherapien heute häufig dis Basis für Kombinationsbehandlungen mit modernen zielgerichteten Therapien.
 
Sollte man sich für die Chemotherapie einen Port legen lassen? Wie funktioniert dieser?
Bei schlechten Venenverhältnissen wird die Anlage eines zentralen Venenkatheters (Port) empfohlen. Dieser wird in örtlicher Betäubung in eine große, zum Herz führende Vene eingelegt. Das Kathetersystem liegt im Fettgewebe unter der Haut. Die so genannte Portkammer (Durchmesser ca. 4cm) kann man leicht durch die Haut ertasten und mit einer speziellen Nadel anstechen. Nach der Chemotherapie wird die Nadel wieder entfernt, nach Abschluss der gesamten Behandlung kann das Kathetersystem wieder problemlos in örtlicher Betäubung entfernt werden.
 
Ist es sinnvoll, den Port nach der Chemotherapie zu behalten?
Ein Port hilft, Infusionstherapien wie z.B. Bisphosphonate, Antikörper oder Chemotherapien dem Körper zuzuführen. Je nach Stadium der Erkrankung ist eine solche Therapie kurzfristig oder langfristig angesetzt. Im adjuvanten Stadium der Erkrankung  sollte der Port direkt nach Abschluss der jeweiligen Therapie entfernt werden. Im metastasierten Stadium sollte er im Körper verbleiben, wenn er keine klinischen Probleme hervorruft.
 
Mit welchen Nebenwirkungen muss ich bei einer antihormonellen Therapie rechnen?
Eine antihormonelle Therapie zielt darauf ab, dass das Hormon Östrogen seine wachstumsstimulierende Wirkung auf den Tumor nicht mehr entfalten kann. Um dies zu erreichen, werden entweder die Andockstellen der Tumorzelle für Östrogen blockiert (Tamoxifen) oder die Bildung von Östrogenen wird von vornherein unterbunden (Aromatasehemmer). Da das Östrogen aber auch andere Funktionen im Körper ausübt, können bei Entzug Nebenwirkungen auftreten, die klimakterischen Beschwerden ähneln (auch hier ist die Ursache ein Absinken des Östrogenspiegels). So werden zum Beispiel Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Osteoporose beobachtet.
 
Wie gehe ich mit Gelenkschmerzen unter antihormoneller Therapie um?
Bei einer antihormonellen Therapie mit Aromatasehemmern können Gelenkbeschwerden als Nebenwirkung auftreten. Diese Beschwerden hängen mit dem Wirkmechanismus dieser Medikamente zusammen: Aromatasehemmer senken die Östrogenspiegel und führen dadurch zu einer Hemmung des Tumorwachstums hormonsensiblen Brustkrebses.
Da Östrogene aber auch einen Einfluss auf Stoffwechselvorgänge in Gelenken und Knochen haben, kann es bei einem solchen Östrogenentzug zu Gelenkschmerzen kommen. Meistens bessern sich die Beschwerden mit zunehmender Behandlungsdauer oder können gut mit leichten Schmerzmitteln beherrscht werden. In einigen Fällen sind die Gelenkbeschwerden aber so ausgeprägt, dass die Behandlung nicht fortgesetzt werden kann. Sollten Sie zu den Betroffenen gehören, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt über die für Sie beste Lösung.
 
Wann sollten Tumormarker bei Brustkrebs bestimmt werden?
Die Tumormarker bei Brustkrebs (CA 15-3, CEA) haben keinen hohen Stellenwert bei der Diagnosestellung von Brustkrebs, sondern vielmehr liegt ihre Bedeutung in der Verlaufskontrolle nach der Therapie im metastasierten Stadium. Ihre Aussagekraft ist leider nicht so gross wie oftmals vermutet wird.
 
Verhütung und Brustkrebs - Gibt es einen Zusammenhang zwischen Pille und Brustkrebs?
Es sind zahlreiche Studien zu diesem Thema in den letzten Jahren durchgeführt worden. Die meisten zeigten keine Zusammenhänge bezüglich Brustkrebs und Anti-Baby-Pillen. Einige wenige Studien zeigten zwar ein leicht erhöhtes Risiko für Frauen, die eine Pille über einen langen Zeitraum eingenommen hatten, für die Entstehung einer Brustkrebserkrankung, doch muss man kritisch einwenden, dass die in den Studien untersuchten Pillen andere Hormone und andere Dosierungen beinhalteten als diejenigen, die heute in Deutschland verwendet werden. Generell kann man nicht von der Einnahme einer Anti-Baby-Pille wegen eines erhöhten Brustkrebsrisikos abraten, dennoch gehört es zu einer Beratung bezüglich verschiedener Verhütungsmethoden, die Ängste der Patientinnen, die Alternativen und die Erkrankungen in der Familie miteinzubeziehen.
 
Kann ich Phytoöstrogene (Soja) gegen meine Hitzewallungen unter einer Antihormontherapie einsetzen?
Phytoöstrogene, wie die in Soja und Rotklee vorkommenden Isoflavone, werden als Nahrungsergänzungsmittel angeboten mit dem Ziel, Beschwerden wie Hitzewallungen, die durch einen Abfall des Östrogenspiegels auftreten, durch den östrogenartigen Effekt von Phytoöstrogenen zu behandeln. Studien, die zu dieser Therapiemöglichkeit bisher durchgeführt wurden, kommen jedoch zu unterschiedlichen Ergebnissen. Der therapeutische Einsatz von Phytoöstrogenen bei klimakterischen Beschwerden ist daher umstritten. Da bei Studien mit Phytoöstrogenen zum Teil wachstumshemmende, zum Teil aber auch wachstumsfördernde Effekte auf das Brustgewebe beobachtet wurden, ist eine Therapie von Hitzewallungen mit Phytoöstrogenen insbesondere bei hormonsensiblen Brustkrebspatientinnen als riskant einzustufen. Von einer solchen Therapie ist daher nach heutigem Kenntnisstand eher abzuraten.
 
Was kann ich noch zusätzlich tun?
Alle Dinge mit bewiesener Wirksamkeit werden Ihnen automatisch angeboten. Darüber hinaus können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Behandler alles tun, dass Ihr Wohlbefinden und Ihren Glauben an Heilung verbessert, wenn weder ein körperlicher oder seelischer noch ein finanzieller Schaden befürchtet werden muss. Sinnvoll sind immer Bewegung, Gewichtsnormalisierung, Nikotinkarenz, viel Obst und Gemüse sowie Alkohol nur in Maßen.
 
Was ist von der Misteltherapie zu halten?
Diese Frage in Kürze zu beantworten ist nahezu unmöglich. Mistelpräparate konnten in seriösen und den hohen Anforderungen der Statistik entsprechenden Studien einen positiven Effekt auf die Verträglichkeit von Chemotherapien zeigen. Bezüglich des Einflusses auf den Verlauf und die Prognose einer Krebserkrankung als antitumoröse Therapie gehen die Meinungen sehr weit  auseinander. Hier eindeutig Position zu beziehen, kommt einem manchmal vor, als ob man ein Glaubensbekenntnis ablegt. Fakt ist, dass es diesbezüglich kaum qualitativ gut durchgeführte Studien gibt, obwohl Mistelpräparate direkt und indirekt seit vielen Jahrhunderten bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden. Eine abschließende Einschätzung können auch wir Ihnen somit leider nicht anbieten.
 
Was sind Möglichkeiten des Wiederaufbaus der Brust ?
Es gibt verschiedene operative Möglichkeiten, eine neue Brust aufzubauen. Heutzutage wird in vielen Fällen bereits unmittelbar nach einer Brustentfernung in derselben Narkose mit dem Wiederaufbau begonnen. Ein Brustaufbau ist aber auch noch Jahre nach einer Brustentfernung möglich.
Als Rekonstruktionsverfahren der Brust stehen folgende Verfahren zur Verfügung:

•    Brustaufbau aus körpereigenem Gewebe (Schwenklappen)
•    Brustaufbau mit einem Implantat (Silkonprothese)
•    Kombination von beiden Verfahren

Welches Verfahren wann zum Einsatz kommt richtet sich nach vielen verschiedenen Faktoren wie der Größe und dem Sitz des Tumors, dem Alter der Patientin und der damit verbundenen operativen Risiken und Begleiterkrankungen, der Qualifikation und Präferenz des Operateur und dem Wunsch der Patientin. Wichtig für die Wahl des Eingriffes ist auch, ob vorher oder anschließend eine Bestrahlung erfolgt. Ein Wiederaufbau mit Implantaten sollte nicht bestrahlt werden. Hierfür eignen sich Rekonstruktionen mit Eigengewebe.
 
Wann sollte eine Brustrekonstruktion erfolgen?
Den Wunsch nach Brustrekonstruktion sollten Sie möglichst schon vor der Brustentfernung äussern. Unsere Ärzte, die sich auf die rekonstruktive Brustchirurgie spezialisiert haben, werden Ihnen alle  Möglichkeiten erklären und Sie individuell beraten. Welche Methode am geeignetsten ist, hängt natürlich auch von der Art der zu erwartenden Nachbehandlung bei Brustkrebs ab (z. B. Bestrahlung erforderlich?)
Für den Wiederaufbau ist es technisch günstig, bei der Brustentfernung diesen zu berücksichtigen in Hinblick auf hautsparende Techniken und das Belassen eines gleichmässig dicken Hautmantels.
Psychologisch ist es für viele Frauen günstiger, wenn eine erste Wölbung der Brustwand z.B. durch Expandereinlage oder eine mittels Eigengewebe rekonstruierte Brust nach der Brustkrebsoperation vorhanden ist.  
Aber auch nach Abschluß der Brustkrebsbehandlung ist ein Wiederaufbau möglich.
 
 
Detaillierte Fragen zum Thema Brustrekonstruktion
 
1 Rekonstruktion mit Implantaten
 
Voraussetzung für die Rekonstruktion einer Brust mit einem Silikon-Implantat ist, dass der Hautmantel genügend dick ist und nicht durch geplante oder vorangegangene Bestrahlungen geschädigt ist.
Um eine genügend grosse Tasche für die Einlage des Implantates zu schaffen, wird bei der Brustentfernung oder auch in einer späteren Operation eine Dehnungsprothese (Expander) unter den grossen Brustmuskel platziert. Diese wird in 4 wöchigen Abständen mit Kochsalzlösung über ein Ventil aufgefüllt, wodurch Brustmuskel und die darüber liegende Haut gedehnt werden.
Ist die Tasche ausreichend groß, wird in einer 2. Operation die endgültige Silikonprothese eingelegt.
Vorteil dieser Methode ist, dass keine zusätzlichen Narben entstehen und die Operationen für die Patientin nicht besonders belastend sind.
Ein Nachteil ist, dass sich die mit Prothese rekonstruierte Brust fester anfühlt als die natürliche Brust. Auch bildet der Körper eine Kapsel um das Implantat, so dass nach einigen Jahren ein Austausch der Prothese erforderlich wird.
 
 
2  Rekonstruktion mit Eigengewebe
 
Dabei wird die Brust durch körpereigenes Gewebe einschließlich eines Hautareals aufgebaut. Das Gewebe wird entweder vom Rücken nach vorne geschwenkt (Latissimus dorsi Lapppen) oder frei vom Unterbauch transplantiert (DIEP flap).
Vorteile der Eigengewebsrekonstruktion sind, dass sich die Brust natürlicher anfühlt und eine natürlich leicht hängende Form nachgebildet werden kann. Ausserdem kommt kein Fremdmaterial zum Einsatz.

Nachteil der Methode ist, dass zusätzliche Narben auf dem Rücken bzw. am Unterbauch resultieren. Die Operationsdauer liegt zwischen 2 1/2 Stunden (Lat. Dorsi-Lappen) und 7 Stunden (DIEP flap). Es besteht insbesondere bei den freien Transplantaten das Risiko, dass Gewebsersatz nicht richtig durchblutet wird und Teile davon wieder abgestossen werden. Um Ihnen optimale Bedingungen anzubieten, stellen wir Sie bei Interesse am DIEP flap den plastischen Chirurgen (Leiter der Abt. f. plast. Chirurgie: Prof. Germann) der BG Unfallklinik Ludwigshafen vor. Dort liegt jahrelange Erfahrung mit dieser Methode und optimales technisches Equipment für die Durchführung und Nachbetreuung nach der Operation vor.
 
 
3 Wie wird die Brustwarze nachgebildet?
Die Brustwarze besteht aus dem Nippel und dem Warzenvorhof. Der Nippel wird aus der eigenen Brustwandhaut formiert und aufgerichtet. Die Haut des Warzenvorhofes wird entweder von der Gegenseite gewonnen oder aus der Oberschenkelinnenseite entnommen. Die Wahl des Entnahmeortes hängt von individuellen Voraussetzungen ab.
Eine Methode ohne Operation ist die Gestaltung der Brustwarze durch Permanent Make Up.
 
 
4  Was passiert mit der gesunden Brust?
Wichtigstes Ergebnis der Brustrekonstruktion ist das Erzielen einer Symmetrie beider Brüste. Dazu muss oft die gesunde Brust verkleinert oder geliftet werden. Aber auch eine Vergrösserung beider Brüste gegenüber dem Ausgangszustand ist möglich.
 
 
5 Wer bezahlt die Brustrekonstruktion?
Die Kosten für eine Brustrekonstruktion einschliesslich Angleichung der gesunden Seite werden von den Krankenkassen übernommen.
 
 
6 Vergrössert eine Brustrekonstruktion das Risiko für ein Wiederauftreten der Brustkrebserkrankung?
Nein, ein Zusammenhang besteht nicht. Silikonimplantate selber wurden umfangreichen Studien unterzogen und ein Zusammenhang zwischen Silikon und Brustkrebs sowie Autoimmunerkrankungen konnte ausgeschlossen werden.
Die Diagnostik eines Rezidivs wird auch nicht verschleiert, da Prothesen selber hinter dem Brustmuskel sitzen und ein Rezidiv davor auftreten würde. Die rekonstruierte Brust ist mit Ultraschall und MRT weiterhin diagnostizierbar.


Hier erhalten Sie ausführliche Informationen zur Thematik "Ernährung und Krebs"

Verwendete Quellen:

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Christof Sohn
Dr. med.
Florian Schütz


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