Wie wird ein Tumor der Ohrmuschel erkannt?
Die Veränderungen bei Tumoren der Ohrmuschel können sehr vielfältig sein. Hinweise auf einen bösartigen Tumor sind kleine von Blutgefäßen durchzogenen Hauterhabenheiten, die im weiteren Verlauf an Größe zunehmen. Später kommt es häufig zu zentralen Vertiefungen mit einem typischen Randwall. Die Geschwüre verkrusten häufig und können immer wieder leicht bluten.
Welche Untersuchungen sind notwendig?
Wurde die Verdachtsdiagnose gestellt sollte eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen werden, um die Diagnose zu sichern.
Wie ist die Therapie von Tumoren der Ohrmuschel?
Als beste und sicherste Therapie gilt die Operation. Dabei wird der Tumor entfernt und die Schnittränder feingeweblich untersucht. Ziel der Operation ist die vollständige Entfernung des Tumors. Da die Entfernung von bösartigen Tumoren im Gesunden unverzichtbar ist, entstehen mitunter Wunden oder Defekte. Diese müssen dann in einem zweiten Schritt durch weitere plastisch-chirurgische Verfahren rekonstruiert werden. Beim Schwarzen Hautkrebs zum Beispiel muss oft die Ohrmuschel komplett entfernt werden. Daneben kann die operative Entfernung der regionären Lymphknoten notwendig werden. In einem weiteren Eingriff kann evtl. eine Rekonstruktion der Ohrmuschel angestrebt werden.
Wie gut sind die Behandlungserfolge?
Die Prognose ist insgesamt gut. Allerdings kann es bei etwa fünf Prozent zum erneuten Wachstum des Tumors kommen. Aufgrund der erheblichen lokalen Zerstörungswirkung bösartiger Tumore, sollte immer so früh wie möglich operiert werden. Nach einer Erkrankung durch einen bösartigen Tumor der Ohrmuschel sollte der Bertoffene noch konsequenter auf Sonnenschutz achten und mindestens einmal im Jahr zu einer Nachsorgeuntersuchung gehen.
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