Häufig verursachen Fischgräten, seltener andere verschluckte Fremkörper, die sich gern im Bereich des Kehlkopfes verfangen, Probleme und machen eine Entfernung notwendig.
Meist kommt es zu einem stumpfen (Autounfall, Integralhelm), selten zu einem scharfen (Messer) Trauma des Kehlkopfs. Durch Kehlkopffrakturen bis hin zum Trachealabriss kann es durch Verlegungen oder Einblutungen zu Dyspnoe, Schluckproblemen und Stimmveränderungen kommen. Wesentlich ist primär die Sicherung der Atemwege; es wird eine operative Rekonstruktion angestrebt. Durch den Intubationsvorgang im Rahmen einer Vollnarkose kann es zur Luxation eines oder beider Aryknorpel kommen. Bei längerer Intubationszeit können sich sog. Intubationsgranulome bilden. Nicht selten findet sich bei langzeitintubierten Patienten eine subglottische Trachealstenose oder eine Tracheomalazie im Bereich des Cuffs.
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