
Die in der Mittellinie liegende Nasenscheidewand trennt die Nase in zwei Nasenhaupthöhlen. Die Nasenscheidewand besteht aus einem vorderen knorpeligen und einem hinteren knöchernen Anteil. Eine schiefe Nasenscheidewand liegt bei einem Großteil der Bevölkerung vor und ist an sich nicht krankhaft. Eine Verbiegung der Nasenscheidewand kann angeboren sein, sie kann sich erst während des Wachstums ausbilden und nach einem Nasenbeinbruch (Nasenbeinfraktur) auftreten. Behandelt werden sollte eine schiefe Nasenscheidewand, wenn dadurch die Nasenatmung ständig oder intermittierend erschwert ist. Dies äußert sich beispielsweise durch eine ständige Mundatmung, Schnarchen oder gehäuft auftretende Nasennebenhöhlenentzündungen. Auch rezidivierend auftretende Mittelohrentzündungen und Tubenbelüftungsstörungen können durch eine schiefe Nasenscheidewand verursacht sein. In seltenen Fällen können auch halbseitige Kopfschmerzen oder häufig auftretendes Nasenbluten durch eine verbogene Nasenscheidewand bedingt sein.
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