Wie ist der Ablauf der Behandung und der Aufenthalt im Krankenhaus geregelt?
Wenn Sie blutgerinnungshemmende Medikamente (ASS, Aspirin, Marcumar) einnehmen, müssen diese rechtzeitig vor der Operation abgesetzt oder auf ein anderes Medikament umgestellt werden. Sie erhalten meist am Tag vor der Operation einen Termin in der Klinik, von wo aus alle notwendigen Untersuchungen veranlasst werden. Der Tag der Operation ist zugleich der Tag der stationären Aufnahme. Bitte seien Sie an diesem Tag pünktlich, damit die Operation zum vorgesehenen Zeitpunkt durchgeführt werden kann. Am Tag der Operation sollten Sie nüchtern sein, das heißt: Sie sollten ab 24:00 Uhr des Vortages nicht essen oder trinken, aber auch nicht rauchen, kein Kaugummi kauen und keine Bonbons lutschen.
Üblicherweise dauert der stationäre Aufenthalt, den Tag der Operation mit eingeschlossen, vier Tage. Am ersten Tag nach der Operation werden die Nasentamponaden entfernt. In den darauf folgenden Tagen wird die Nase 2x täglich von Verkrustungen gereinigt und Wundsekret abgesaugt. Von den Krankenschwestern erhalten Sie hilfreiche Hinweise zur Pflege der Nase. Aufgrund der möglichen Nachblutungsgefahr ist eine stationäre Überwachung notwendig. Die Dauer des stationären Aufenthaltes ist von der Wundheilung abhängig. Am Entlassungstag werden die Silikonschienen entfernt, in manchen Fällen erfolgt dies in unserer Poliklinik oder bei Ihrem niedergelassenen Hals-Nasen-Ohrenarzt. Die Fäden, mit denen die Schleimhaut der Nase im vorderen Anteil adaptiert wurde, lösen sich einige Wochen nach der Operation von selbst auf.
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