Die Behandlung der Nasenpolypen erfolgt zunächst medikamentös. Hat die medikamentöse Therapie nicht den gewünschten Erfolg gezeigt, so ist eine operative Behandlung notwendig. Die Nasenpolypen werden vollständig aus der Nasenhaupt- und Nasennebenhöhle enfernt und histologisch untersucht.Die Behandlung der
Nasenpolypen erfolgt zunächst medikamentös. Durch eine lokale Kortosontherapie in Form eines Nasensprays können sich
Nasenpolypen zurückbilden. Das Nasenspray sollte über einen Zeitraum von
mindestens 3-4 Wochen regelmäßig angewendet werden. Leider ist diese Behandlung nicht immer erfolgreich.
Hat die medikamentöse
Therapie nicht den gewünschten Erfolg gezeigt, so ist eine operative Behandlung notwendig. Die
Nasenpolypen werden vollständig aus der Nasenhaupt- und Nasennebenhöhle enfernt und histologisch untersucht. In einigen Fällen erfordert der Zugang zu den Nasennebenhöhlen eine Operation der
Nasenscheidewand. Um eine Nachblutung nach erfolgter Operation zu vermeiden, werden Nasentamponaden in jedes Loch eingebracht.
Der Eingriff kann unter Vollnarkose, oder in einigen Fällen in einem ambulanten Eingriff unter lokaler Betäubung mit einem Laser, durch geführt werden.
Risiken der Operation von Nasenpolypen
Wie bei jeder Operation kann es zu Wundheilungsstörungen, einerInfektion oder zu Blutungen kommen. Vorübergehend kann es zuGeruchsstörungen und einem Taubheitsgefühl der oberen Zahnreihe kommen.Meist ist dies durch eine Schwellung oder altes Blut in der Nasebedingt, in sehr seltenen Fällen bleiben diese Erscheinungen. Da dieNasennebenhöhlen an das Auge und die Schädelbasis angrenzen, kann es zuVerletzungen des Auges mit Doppelbildern und Blindheit, sowie zurVerletzung der Hirnhaut mit Hirnwasserfluss und Hirnhautentzündungkommen. Diese Komplikationen sind äußerst selten.
letzte Aktualisierung: 03.02.2012
Artikelinformationen zu Nasenpolypen (Polyposis nasi)