
Weitere Bezeichnungen: Flöhe, Ctenocephalides felis
Flöhe sind dunkelbraune, seitlich abgeplattete, flügellose Insekten von 3 bis 5mm Größe, die sich durch Blutsaugen ernähren. Zwar gibt es einen speziellen Katzenfloh (Ctenocephalides felis), dieser beschränkt sich aber in der Auswahl seiner Wirte nicht nur auf Katzen, sondern verachtet auch andere Warmblüter - und die Katzenbesitzer - nicht. Umgekehrt springen auch Flöhe anderer Tiere (z.B. die von Hund, Igel, Mäusen) auf Katzen über.
Flöhe halten sich hauptsächlich und nicht nur zu ihren Blutmahlzeiten auf der Katze auf. Sie verstecken sich über längere Zeit im Fell und legen dort auch Eier, die beim Bürsten aus dem Fell fallen können. Einige Flöhe verlassen jedoch nach dem Stich die Katze und legen in der Umgebung Eier ab, die sich unter günstigen Bedingungen (Trockenheit, Temperaturen über 10°C) in 11 Tagen über drei Larvenstadien zu neuen Flöhen entwickeln. Die Larven leben in Teppichböden, Fußbodenritzen, Decken, Kissen und Körben und ernähren sich von organischem Abfall, vor allem vom Kot erwachsener Flöhe.
Durch das inzwischen gemäßigte Klima in Mitteleuropa ist Flohbefall ein ganzjähriges Problem geworden. Auch in der Wohnung herrschen das ganze Jahr über klimatisch günstige Verhältnisse, sodass sich ein einmal aufgetretenes Flohproblem endlos hinziehen kann.
Flöhe entwickeln sich vom Ei über drei verschiedene Larvenstadien zum erwachsenen Floh. Im so genannten Puppenstadium, dem letzten Larvenstadium vor der Wandlung zum erwachsenen Floh, können die Parasiten unbegrenzt verharren. So sichern sie sich ihr Überleben auch unter sehr ungünstigen Bedingungen wie Kälte, Feuchtigkeit oder Nahrungsmangel. Aus diesem Grund ist es möglich, sich auch in länger leer stehenden Räumen mit Flöhen zu infizieren.
Im Darm von Flöhen können Larven des so genannten Gurkenkernbandwurms enthalten sein, die beim Putzen von der Katze aufgenommen werden können. Weitere Informationen zu Erkrankungen durch Bandwürmer unter Wurmbefall.
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