Es gibt bis heute keine Medikamente, welche die Retinopathie eindeutig und wirksam eindämmen können. Aber es steht seit einigen Jahren die sog. Lichtkoagulation als Erfolg versprechende Maßnahme zur Verfügung. Es wird dabei versucht, mit Lichtstrahlen (meist Laserstrahlen) veränderte Blutgefäße am Augenhintergrund zu veröden und damit Blutungen vorzubeugen. Es besteht kein Zweifel mehr, dass dieser den Patienten wenig belastende Eingriff gute Erfolgsaussichten eröffnet. Die Durchführung ist einfach. Sie erfolgt z. T. in lokaler Betäubung und kann in der Regel
ambulant vorgenommen werden. Wichtig ist die regelmäßige weitere Überwachung der Netzhaut, so dass bei Bedarf die Behandlung fortgesetzt werden kann. Schließlich kann bei dauerhaft blutig getrübtem Glaskörper operative Entfernung des Glaskörpers („Vitrektomie“) in Frage kommen, ein Verfahren, das in einem recht großen Prozentsatz der Fälle das Augenlicht wieder verbessert.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
Artikelinformationen zu Diabetische Retinopathie